Rezept: einfache Kürbis-Kokos-Suppe (vegan)

Hallo ihr lieben,

heute stelle ich euch ein Rezept für eine einfache Kürbissuppe vor, die bisher in meiner Familie und in meinem Freundeskreis immer sehr gut angekommen ist.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 Dose Kokosmilch
Gemüsebrühe
1/2 TL Muskat
1 TL Kurkuma
Pfeffer und Salz nach Geschmack

Benötigte Geräte:
Mixer (Stand- oder Stabmixer)

Anleitung:
1. Den Kürbis aushöhlen und in Stücke schneiden. Die Stücke müssen nicht ordentlich sein. Das wird eh zum Schluss alles püriert
2. Die Kürbisstücke in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe übergießen (so, dass alle Kürbisstücke von Brühe bedeckt sind).
3. 15-20 Min kochen lassen bis der Kürbis weich ist
4. Mit dem Standmixer oder Stabmixer pürieren bis keine Stücke mehr im Topf sind
5. Kokosmilch hinzugeben
6. Wenn sie Suppe zu dick ist, kann man gern einfach mehr Brühe hinzugeben
7. Muskat und Kurkuma in den Topf geben und anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken

Wenn man mehr Muskat mag, dann kann man den noch hinzufügen (ich mag meine Suppe sehr muskatlastig, aber für das Rezept habe ich mich zurückgehalten).

 

Share

Who is this? – A life update

IMG_7458

:_en: Hi guys,

Long time no see (again, I’m sorry). I hope you still remember me. I just wanted to tell you I’m alive and what has been going on lately.

In the past few months I kind of lost some of my passion for make-up due to a very stressful life (with work and school, sports and personal life). Everything had to be efficient and fast. In the mornings I did my make-up in 5-7 minutes and that had to do the job. It was nearly the same look everyday, absolutely minimal. Nothing special: concealer, (foundation), powder, eyebrows, mascara, (contour) and blush. On rare occasions I used lipstick or even eyeliner and eye shadow.

Also the make-up in the stores and online didn’t really flash me anymore. I kept asking myself „Do I need this? Do I need another red lipstick just because it is limited edition?“ Most times the answer was no.

Furthermore I really started thinking about the ethics of those companies I was supporting. That is something that was in the back of my mind but it never really struck me the way it did in April/May of this year. I started to educate myself about veganism and the ethics behind that. Actually I didn’t really intend to. I watched some videos and somehow I was hooked.

In the past I always said „I will never go vegan, that is nothing for me“ but in May that opinion slowly changed.

Till that point I had nearly tried everything, not to lose weight, but to be healthy and fit. I even engaged in those (shitty) low-carb diets that „are made for people who do a lot of sports. Because if you do sports you need a lot of protein“. I felt awful. I was tired and moody and looked like hell. Sure my body shrunk a little, but to what cost? My health was at its lowest. I couldn’t see meat, eggs and fish anymore. So I started to eat mostly vegetarian and included meat on very rare occasions. I can’t really pin point when that started. I still ate eggs and cheese though.
In May I totally gave up meat and fish since I didn’t need it and felt better without it. After that I gave up eggs because I didn’t miss them. I gave up milk some time ago because I am lactose intolerant so milk alternatives weren’t new for me and lactose-free milk costs nearly the same as every other milk alternative. I felt so much better after cutting those things out of my diet so I continued to watch videos about veganism and I read a lot. I found great Youtubers and Doctors and learned a lot about vitamins (like B12) and nutrition. In no means I would call myself an expert after three months. I still make mistakes and I still have loads to learn but I’m getting to a point where I am happier with myself and am feeling a lot better. The eating part is actually quite easy in my opinion and the costs for my food didn’t explode because I eased myself into that. I ate lots of whole foods and fresh produce before. I just left out meat and eggs. So nothing really changed cost wise.
I logged everything I eat with myfitnespal just to make sure I got all the nutrients and calories I need. So in my opinion I am getting quite good at handling the eating part and I am getting better on the vitamin part (which has never been my strong side to begin with).

IMG_7440

What I found difficult was learning about the ethics behind veganism. I watched Earthlings two months ago (after pushing it back in time for weeks) and I cried through half of the documentation. It was horrible and cruel and I will never forget what I saw. But I watched it to the end and it opened my eyes.

So why do I even tell you this? It has brought a lot of changes into my life and will bring changes to this blog. I am not 100% vegan and cruelty-free in all aspects of life by this point (because I decided not to throw away everything and use things up or give them away) but I will not continue buying products that aren’t cruelty-free. It will be a long process and I would be happy if you’d join me on this journey of learning. This blog will still be about make-up, fashion and lifestyle but slightly more „green“.

In the future I plan to post recipes, outfits, looks and topics I care for. I will not delete the posts that are already on this website because this is where I came from and it is still a part of me. It was also a lot of work so the old posts will stay.

See you next time,

Tine

:_de:

Hallo ihr lieben,

ich wollte mich auch hier zurückmelden und ein wenig erklären, warum so lange nichts von mir kam.

Im Frühling habe ich irgendwie ein wenig die Lust an Makeup verloren, mich konnte nichts mehr wirklich begeistern. Zudem war meine Routine eher auf Efizienz ausgelegt, als darauf kreativ zu sein. Ich hatte also immer den gleichen Look: Concealer, Foundation (wenn nötig), Puder, Augenbrauen, Mascara und Blush. Manchmal habe ich konturiert. Lippenstifte und Lidschatten kamen nur selten zur Anwendung. Meine ganze Makeup-Routine hat 5-7 Minuten gedauert, das musste reichen.

Im Laden stellte ich mir immer wieder die Frage, ob ich die Dinge denn wirklich brauchte. Brauchte ich einen weiteren roten Lippenstift nur weil er limitiert war, oder reichten die Produkte aus, die ich hatte. Meistens konnte ich mir die Frage beantworten mit: „Nein, ich brauche das nicht.“

Des Weiteren habe ich mich in den letzten Monaten stärker damit beschäftigt, wie die Kosmetik hergestellt wird, die ich mir täglich ins Gesicht „klatschte“ und habe mich viel mit den ethischen Hintergründen beschäftigt. Das Thema Tierversuche hatte ich immer im Kopf, aber im April und Mai hat es mich regelrecht erschlagen und ich begann mich mehr damit zu beschäftigen.

Ich geriet sozusagen in den Sog, den diese Beschäftigung mit sich zog. Nach und nach begann ich mich mit der veganen Lebensweise zu beschäftigen und war schnell am Haken. Früher hätte ich gesagt, ich könne mich niemals vegan ernähren, doch im Mai war es dann soweit, dass ich aufhörte, tierische Produkte zu mir zu nehmen.

Das war ein Prozess. Ich habe viel ausprobiert mit meinen knapp 26 Jahren, eigentlich weniger, um abzunehmen, sondern mehr um meinen Körper zu definieren. Ich habe eine Zeit Weight Watchers gemacht, Dukan (lasst mich davon gar nicht erst anfangen, es war grauenvoll) und schließlich bin ich beim Clean-Eating gelandet. Möglichst wenig Kohlenhydrate und möglichst viel Protein. Das schien mir logisch, schließlich war das die bewährte Ernährungsweise unter Menschen, die viel Sport trieben. Eine Weile folgte ich auch dem Programm von Kayla Itsines und ich muss sagen, es ging mir gesundheitlich nie schlechter. Ich war müde, launisch und sah aus wie ein Häufchen Elend. Natürlich war mein Körper definierter, doch zu wechen Preis? Ich konnte das ganze Fleisch und den Fisch nicht mehr sehen und begann sie langsam aus meiner Ernährung zu streichen.

Ich hörte zuerst auf Fisch zu essen, Fleisch vermisste ich auch nicht wirklich, auch wenn ich mich Anfangs eher vegetarisch ernährte und gelegentlich Fleisch aß. Schließlich hörte ich auch auf, Fleisch zu essen. Dann ließ ich die Eier weg. Milch war absolut kein Problem, da ich diese eh seit über einem Jahr substituiere. Ich habe eine ziemlich ausgeprägte Laktoseintolleranz und habe deswegen kaum Milchprodukte zu mir genommen. Alles in allem funktionierte die Umstellung meiner Ernährung gut, ich habe mich sehr viel darüber Informiert, worauf ich achten muss (wie B12 zum Beispiel) und habe auch einige Youtuber und Doktoren gefunden, die sehr informative Videos machen.

Preislich hat sich an meinen Lebensmitteln auch nicht viel verändert, da ich durch das Clean-Eating eh viele frische Produkte und ganze Früchte zu mir genommen habe. Körperlich geht es mir viel besser, ich habe weniger Stimmungsschwankungen und fühle mich alles in allem fitter und stärker.

Erst nach der Ernährungsumstellung habe ich begonnen mich wirklich mit den ethischen Beweggründen hinter dem Veganismus beschäftigt. Ich habe Earthlings gesehen und es war das grauenvollste und herzzerreißenste, das ich jemals gesehen hatte. Ich habe die halbe Dokumentation lang geweint, doch ich habe sie bis zum Ende gesehen und sie hat mir die Augen geöffnet.

Warum führe ich das jetzt hier so extrem aus? Nun mein Lebensstil beeinflusst auch diesen Blog und ich werde in Zukunft darauf achten tierversuchsfreie und (möglichst) vegane Kosmetik zu kaufen. Das bringt natürlich auch Veränderungen für After-Nightfall. Es wird hier weiterhin um Beauty, Mode und Lifestyle gehen, aber vielleicht wird alles ein wenig „grüner“.

Ich bin definitiv noch nicht in allen Aspekten meines Lebens im Veganismus angekommen, weil ich einfach die Sachen, die ich habe nicht wegschmeißen will. Das wäre erstens extreme Verschwendung und zweitens habe ich auch nicht das Geld, alles zu ersetzen. Deswegen habe ich beschlossen, die Produkte, die ich habe, aufzubrauchen oder wegzugeben (vieles verkaufe ich auf Kleiderkreisel).

Die Posts, die hier online sind, werden keinesfalls gelöscht. In Ihnen steckt viel Arbeit und Zeit und sie zeigen, wo ich „herkomme“, also werden sie bleiben.

Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag,

Tine

Share