Mealprep – Vorbereitung von Mahlzeiten

Hallo ihr lieben,

ich arbeite in einem Bürojob. Da es für mich wichtig ist, mich gesund zu ernähren und zu wissen, was ich meinem Körper zuführe, habe ich mir angewöhnt Sonntagabend für die Woche vorzukochen. Das kostet mich dann eine bis eineinhalb Stunden, aber dann bin ich Mittags im Büro für die ganze Woche versorgt und komme gar nicht in Versuchung irgendwo Fastfood zu bestellen.

Das ganze nennt sich im Englischen Mealprep, also Meal Preparing. Man kann diese Methode für alle Mahlzeiten nutzen. Ich nutze sie hauptsächlich für das Mittagessen und teilweise für das Frühstück.

Mealprep hat einige Vorteile für mich:
1. Es spart Zeit. Statt jeden Tag eine halbe Stunde in der Küche zu stehen und so auf die Woche verteilt mindestens 2,5 Stunden. Stelle ich mich am Wochenende eben nur einmal hin und koche vor. Außerdem entfällt das tägliche Aufräumen der Küche. Da ich manchmal auch erst spät zuhause bin, möchte ich mich auch danach nicht mehr in die Küche stellen.
2. Es spart Ressourcen. Wenn ich vorkoche nutze ich weniger Strom, kann mal schnell den Topf den ich für den Reis hatte, als Saucentopf wiederverwerten und schmeiße allgemein auch weniger Gemüse weg, weil ich das dann grundsätzlich alles irgendwie verkoche.
3. Ich muss morgens nur in den Kühlschrank greifen und Frühstück machen und bin schon fast aus der Tür.
4. Ich kaufe weniger wahllos ein. Über die Woche überlege ich mir, was ich am Wochenende kochen will und kaufe dann exakt dafür ein. Es spart also Geld, auch dadurch, dass ich eben nicht mein Mittagessen irgendwo bestellen „muss“.

Mögliche Nachteile:
1. Manche Menschen wollen nicht zwei oder drei Mal in der Woche das gleiche essen und brauchen täglich Abwechslung. Für diese Leute ist Mealprep dann eher nicht das richtige.
2. Man muss sich die Zeit am Mealprep-Tag auch freihalten.
3. Man braucht Platz im Kühlschrank und auch Platz zum Kochen und Behälter, um die Lebensmittel zu lagern. Hat man diese Dinge nicht, wird es schwierig.
4. Für warme Speisen benötigt man eine Mikrowelle, über die nicht jedes Büro verfügt.

Mealprep Beispielwochen: (vorhandene Rezepte sind verlinkt)

Woche 1 Frühstück:
2x Overnight Oats mit Pfirsichen und Zimt
Die restlichen Tage morgens ein Brot vorbereitet. Zusätzlich immer Obst mit ins Büro genommen

Woche 1 Mittagessen:
2x Nudeln mit cremiger Sauce aus gerösteter Paprika
1x Linsensuppe mit Kartoffeln und Möhren
2x Reis in Champignon-Rahm-Sauce

Woche 2 Frühstück:
2x Overnight Oats mit Apfel und Zimt
1x Overnight Oats mit Banane
Restliche Tage morgens etwas vorbereitet  und Obst mitgenommen.

Woche 2 Mittagessen:
2x Spaghetti mit Veggiebolognese
3x Kartoffelsuppe

Vielleicht konnte ich mit den ein oder anderen mit diesem Post dazu anregen, das mal auszuprobieren. Eventuell bereitet ihr ja eure Mahlzeiten ganz ähnlich vor? Lasst mir doch ein Kommentar da, ob das was für euch ist oder ob ihr das schon selbst betreibt.

Viele Grüße
Tine

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Veggiebolognese

Hallo ihr lieben,

Veggiebolognese ist so ziemlich mein Go-To-Rezept, wenn ich gerade nicht weiß, was ich kochen soll. Das Rezept ist einfach und geht schnell und kommt auch bei überzeugten Omnis gut an. Ich habe sie sogar einmal als „normale“ Bolognese verkauft und es ist nicht aufgefallen.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Wenn ihr die Sauce nachkocht, taggt mich doch auf Instagram (@misskaoru) oder Twitter (@NightfallBeauty), darüber würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
Tine

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Veggiebolognese
Menüart Hauptgerichte, Pasta
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 5 Min
Kochzeit 20 Min
Portionen
Portionen
Zutaten
Menüart Hauptgerichte, Pasta
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 5 Min
Kochzeit 20 Min
Portionen
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Zwiebeln in feine Würfel schneiden
  2. Knoblauch klein hacken oder durch eine Presse quetschen
  3. Knoblauch und Ziebeln in etwas Öl anbraten
  4. Das vegane Hack dazu geben und alles anbraten
  5. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen (optional)
  6. Gehackte und passierte Tomaten dazu geben und alles köcheln lassen.
  7. Brühpulver und die Gewürze unterrühren und alles nochmal köcheln lassen.
  8. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Rezept Hinweise

Wem die Sauce zu dünn ist, der kann sie noch mit einer Mischung aus Maisstärke und Wasser etwas anbinden. Ich mag sie so wie sie ist. Als weitere Alternative kann man statt dem veganen Hack auch Berglinsen nutzen.

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Green Smoothies

Hallo ihr lieben,

als einen meiner Vorsätze in diesem Jahr (es ist das erste Mal, dass ich überhaupt feste Vorsätze habe) habe ich mir vorgenommen, mich gesünder und ausgewogener zu ernähren und Sport zu treiben, also allgemein fitter zu werden. Aktuell ist meine Ernährung eher unregelmäßig und wie ich in einem Video erwähnte, ernähre ich mich derzeit eher von „Unsinn“, Kekse, Chips etc. Dafür lasse ich beispielsweise oft das Frühstück weg und das kann wirklich nicht der Sinn der Sache sein.

Um das Frühstück etwas bunter zu gestalten, teste ich gerade grüne Smoothies. Einen Mixer habe ich schon lange, der ist auch gelegentlich im Einsatz, aber gerade hat es mich grün gepackt.

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Die Vorteile von selbstgemachten Smoothies (im Allgemeinen) liegen auf der Hand:
– Man weiß was drin ist
– Man kann selbst bestimmen, was man mag und verträgt
– Je nachdem, was man hinein tut, kann man die Vitamine und Mineralstoffe regulieren
– Man bekommt seine tägliche Portion Obst und Gemüse, ohne es unbedingt essen zu müssen

Nachteile:
– Man braucht einen Mixer und die können teuer sein

Ich habe bisher zwei Rezepte, die mir wirklich gut gefallen haben:

1. Rezept (etwa 300ml Smoothie)

Zutaten:
– Eine Hand voll Blattspinat (keinen Rahmspinat, ich nehme den Tiefgekühlten von Rewe, der ist schon vorportioniert und den muss ich nur auftauen)
– einen mittelgroßen Apfel
– eine Banane
– 200ml Kokosmilch
– eventuell noch einen Schluck Milch, je nachdem, ob man den Smoothie dickflüssiger oder dünnflüssiger haben will

Zubereitung:
Erst die Flüssigkeit in den Mixer geben (das lässt sich dann leichter mixen). Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden und dann zusammen mit der geschnittenen Banane dazu geben. Anschließend den Spinat dazu geben. Solange mixen bis alles eine homogene Flüssigkeit ist. Sollte die Flüssigkeit zu dick sein, noch Milch hinzu geben.

Spinat ist eine reine Vitaminbombe (diese gehen auch durch die Tiefkühlung nicht verloren, da Gemüse schockgefrostet wird) und kann deswegen gut für solche Sachen verwendet werden.
Auch Äpfel enthalten in ihrer Schale sehr viele Vitamine wie Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, E und C.
Die Banane bringt süße und Konsistenz.

2. Rezept (etwa 300ml Smoothie)

Zutaten:
– eine Hand voll Feldsalat
– eine Hand voll kernloser Trauben
– eine Banane
– 200ml Kokosmilch
– wie auch oben eventuell einen Schluck Milch

Zubereitung:
Erst die Flüssigkeit in den Mixer geben. Die Trauben dazu geben und durchmixen. Anschließend die geschnittene Banane und den Feldsalat hinein geben. Solange mixen bis alles eine homogene Flüssigkeit ist. Sollte die Flüssigkeit zu dick sein, noch Milch hinzu geben.

Feldsalat gilt als einer der nährstoffreichsten Salate, er enthält viel Vitamin C, Ascorbinsäure und Beta-Karotin. Des Weiteren enthält er mehr Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium als andere Salatsorten.
Weintrauben senken den Cholesterinspiegel und enthalten viel Folsäure, Kalium und Kupfer.

Ich würde mich über Meinungen freuen, solltet ihr die Rezepte ausprobieren. Ich werde sicher noch mehr Rezepte ausprobieren und wenn ihr möchtet, kann ich sie gern hier posten.

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