Weihnachten ohne Gans etc – Vegane Weihnachten

„Zu Weihnachten keine Gans oder kein Wild oder kein Frikassee mehr? Auf was willst du denn noch alles verzichten? Das ist doch kein Leben.“

So ähnlich klingt es gerade zu Weihnachten bei meiner Familie zuhause. Obwohl meine Familie zum größten Teil meine Lebensentscheidung akzeptiert hat und unterstützt, sind gerade Familienfeste wie Weihnachten auch nach zweieinhalb Jahren immernoch ein Thema. Es ist mein drittes veganes Weihnachtsfest und so langsam spielt sich die Routine ein. Ich koche an Weihnachten eben für mich selbst und teile, wenn jemand kosten möchte. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, einen veganen Weihnachtstag bei meiner Familie durchzusetzen. Da meine Großeltern beide über 70 sind, zwar probieren, aber eben trotzdem traditionell sind, wird das auch höchstwahrscheinlich nicht passieren. Sie sind auch die, die am meisten Probleme mit meinem Lebensstil haben. Sie kritisieren jedoch nur selten und lassen mich meine Entscheidungen selbst treffen, doch sie denken, dass ich im Leben etwas verpasse, wenn ich kein Fleisch esse und gerade an Weihnachten kommt das immer wieder hoch. Hier prallen eben komplett unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander.

Traditionell gibt es zu Heiligabend bei uns Frikassee. Das ist schon so, seit ich mich erinnern kann. Frikassee ist etwas, dass es bei uns nur zu Weihnachten gibt und dadurch hat es einen bestimmten Zauber. Wir kochen das auch über das Jahr verteilt gar nicht. Einmal ist es bisher vorgekommen, dass wir für meinen Schwager Frikassee gekocht haben, als er Geburtstag hatte. Sonst ist das ein absolutes Weihnachtsding. Das ist auch etwas, auf das ich an Weihnachten absolut nicht verzichten wollte. Im ersten Jahr bin ich ziemlich kläglich an meinem Versuch gescheitert. Es war gut, aber es war nicht so, wie es sein musste, nicht so, wie Opa es kocht. Ich hatte mir eben nur ein Rezept aus dem Internet gesucht. Es war eine Umstellung und eine Herausforderung. In zweiten Jahr habe ich mir Opas Rezept geben lassen und es kurzer Hand veganisiert und es war gar nicht so schwer. Es schmeckte so, wie es schmecken sollte. Kindheitserinnerungen. So musste das sein. Warum sollte ich das Rad neu erfinden, wenn nur wenige Bestandteile tierisch und so leicht zu ersetzen waren? Frikassee ist und bleibt ein Bestandteil von Weihnachten.

Die restlichen Gerichte entscheidet Opa – unser Weihnachtskoch – immer erst kurz vor Weihnachten. Ich passe mich dann an und stimme meine Gerichte auf die Beilagen ab. Die Füllung der Gans (die wir eigentlich so jedes zweite Jahr haben) ist absolut außen vor, aber für gewöhnlich gibt es noch einiges, was eben keine tierischen Bestandteile hat.

Dieses Jahr hatte ich am ersten Feiertag Kasseler von Meetlyke und die Beilagen, die die anderen auch hatten. Dazu habe ich mir eine vegane Bratensoße gemacht. Eigentlich gab es Rotkohl zur Gans aber Oma hatte noch eine Dose Sauerkraut, die viel besser zu meinem Kasseler passte.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich etwas kreativer. Zusätzlich zu Rotkohl und Sauerkraut vom Vortag gab es gefüllten Blätterteig. Diesen habe ich mit Linsen, Möhren, Champignons und Zwiebeln gefüllt. Es war ein eher experimentelles Gericht, das ich so noch nie gemacht hatte und auch ohne großes Rezept zusammengeschmissen habe. Durch die Linsen war es reichlich mächtig, sodass ich im Prinzip den Kartoffelkloß getrost hätte weglassen können, aber Weihnachten ist eben noch ein Lernprozess.

Weihnachten ist und bleibt ein Fest der Familie für mich. Da ist mir auch egal, ob ich für mich selbst kochen muss, weil sich meine ganze Familie omnivor ernährt. Mir ist es wichtiger, mit meiner Familie zusammen zu sein und zusammen zu essen, als das zu essen, was alle anderen haben. Wenn ich dann etwas mehr Aufwand habe, dann ist das eben so. Ich genieße diese besinnliche Zeit mit meiner Familie sehr und bin immer wieder froh, in so einer engen Familienbande aufgewachsen zu sein, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

Ich hoffe, ihr hattet auch eine frohe Weihnacht,
eure Tine

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Aufgebraucht 2017 #Abgeliebt

Hallo ihr lieben,

ich komme heute mal mit einem Aufgebraucht-Post. Das ist so der Kosmetikmüll der letzten 3-4 Monate, der sich hier angesammelt hat.


Gesichtspflege:
Lush Celestial – Probe – hinterlässt ein göttliches Hautgefühl. Da ich aber noch ein paar Cremes habe, die ich gerade aufbrauhe, wird das Nachkaufen dieser Creme wohl noch warten müssen
Schaebens Thalasso Maske* – War in meiner Trend Raider Box. Ich fand die Maske nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich sie nachkaufen muss
CD 24h Feuchtigkeitspflege – Diese Creme mag ich sehr gern. Sie ist schön reichhaltig, ohne fettig zu sein. Aktuell verwende ich aber eine andere Creme
2x CD Milder Reinigungsschaum – die benutze ich, um mein Make-up zu entfernen. Dafür sind die wirklich gut, ist ein absoluter Favorit diesen Jahres.

*Bei Schaebens bin ich nicht sicher, wie der Tierversuchsstatus ist. Die Maske selbst ist als Vegan deklariert


Duschen und Baden:
Pinus Vital mildes Duschgel – War in der Trend Raider Box. Fand ich okay, ist aber nichts, was ich nachkaufen würde. Die Geruchsrichtung ist Kiefer
Dresdner Essenz Aroma-Cremebad – Riecht himmlisch weich und warm. Die Bäder habe ich sehr genossen
Dresdner Essenz Pflegedusche Matcha/Limette – Riecht super frisch nach Limette. Zwischendurch mag ich sowas sehr gern.
CD Schaumbad Kurzurlaub – Fand ich gut, muss ich aber nicht unbedingt sofort wieder haben
CD Morgenfrische Dusche – Der Name sagt es schon, es riecht sehr frisch. Das war meine zweite Flasche, das wird auch definitiv wieder nachgekauft, wenn mein Duschgelvorrat weniger wird
4x Treacle Moon Sweet Apple Pie Hugs – Himmlisch!!!
Treacle Moon the dream Catcher – Die Kombination aus Feige und Vanille hat mir sehr gefallen
Isana Deine Ruhe Oase – war okay, leider haben sich die Kristalle nur schwer aufgelöst. Der Jasminduft kam gut raus, das war super


Haare:
Lush BIG Shampoo – hat mir jetzt 4 Monate gehalten, finde ich super. Es schäumt gut und trotz des Meersalzes werden meine Haare nicht ausgetrocknet (kann aber auch an der weiteren Pflege und regelmäßigem Schneiden liegen). Den Topf hebe ich auf um ihn später für eine Maske zurück zu bringen. Das Shampoo ist schon nachgekauft
2x Alverde Repair Spülung – Dazu komme ich immer wieder zurück. Ist eine tolle Spülung, wird auch wieder gekauft
Isana Haarspray Volume Up – Eine kleine Flasche von einem Haarspray. Ich benutze Sprays nur selten. Die Flasche hatte ich locker 6 Monate


Dekorative Kosmetik:
Too Faced Born This Way Concealer – Ich mochte den Concealer gern, aber nicht für das Geld. Wird nicht nachgekauft**
Alterra XXL Curl Mascara – Die Plastikbürste hat mir sehr gefallen, das Wimpernergebnis war wirklich schön
Catrice Glam & Doll Curl & Volume Mascara – War okay, aber die von Alterra war für mich von der Bürste her besser
Essence Cookies & Cream LE Macaron C’est Bon – Habe ich zum Schluss als Highlighter über rosafarbenen Blushes verwendet. Das passte immer super (leider nicht vegan, weil er Carmin enthält, daher stand er auf meiner Abschussliste)
Too Faced Born This Way Foundation – Die habe ich sehr geliebt, wird aber nicht nochmal nachgekauft.**

** Too Faced wurde im November 2016 von Estée Lauder gekauft. Die Marke bleibt tierversuchsfrei, der Mutterkonzern ist es jedoch nicht, da die Produkte nach China verkauft werden. Daher kaufe ich keine Too Faced Produkte mehr und brauche diese nur noch auf.

Viele Grüße
Tine

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Rezept: einfache Kürbis-Kokos-Suppe (vegan)

Hallo ihr lieben,

heute stelle ich euch ein Rezept für eine einfache Kürbissuppe vor, die bisher in meiner Familie und in meinem Freundeskreis immer sehr gut angekommen ist.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 Dose Kokosmilch
Gemüsebrühe
1/2 TL Muskat
1 TL Kurkuma
Pfeffer und Salz nach Geschmack

Benötigte Geräte:
Mixer (Stand- oder Stabmixer)

Anleitung:
1. Den Kürbis aushöhlen und in Stücke schneiden. Die Stücke müssen nicht ordentlich sein. Das wird eh zum Schluss alles püriert
2. Die Kürbisstücke in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe übergießen (so, dass alle Kürbisstücke von Brühe bedeckt sind).
3. 15-20 Min kochen lassen bis der Kürbis weich ist
4. Mit dem Standmixer oder Stabmixer pürieren bis keine Stücke mehr im Topf sind
5. Kokosmilch hinzugeben
6. Wenn sie Suppe zu dick ist, kann man gern einfach mehr Brühe hinzugeben
7. Muskat und Kurkuma in den Topf geben und anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken

Wenn man mehr Muskat mag, dann kann man den noch hinzufügen (ich mag meine Suppe sehr muskatlastig, aber für das Rezept habe ich mich zurückgehalten).

 

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