Weihnachten ohne Gans etc – Vegane Weihnachten

„Zu Weihnachten keine Gans oder kein Wild oder kein Frikassee mehr? Auf was willst du denn noch alles verzichten? Das ist doch kein Leben.“

So ähnlich klingt es gerade zu Weihnachten bei meiner Familie zuhause. Obwohl meine Familie zum größten Teil meine Lebensentscheidung akzeptiert hat und unterstützt, sind gerade Familienfeste wie Weihnachten auch nach zweieinhalb Jahren immernoch ein Thema. Es ist mein drittes veganes Weihnachtsfest und so langsam spielt sich die Routine ein. Ich koche an Weihnachten eben für mich selbst und teile, wenn jemand kosten möchte. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, einen veganen Weihnachtstag bei meiner Familie durchzusetzen. Da meine Großeltern beide über 70 sind, zwar probieren, aber eben trotzdem traditionell sind, wird das auch höchstwahrscheinlich nicht passieren. Sie sind auch die, die am meisten Probleme mit meinem Lebensstil haben. Sie kritisieren jedoch nur selten und lassen mich meine Entscheidungen selbst treffen, doch sie denken, dass ich im Leben etwas verpasse, wenn ich kein Fleisch esse und gerade an Weihnachten kommt das immer wieder hoch. Hier prallen eben komplett unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander.

Traditionell gibt es zu Heiligabend bei uns Frikassee. Das ist schon so, seit ich mich erinnern kann. Frikassee ist etwas, dass es bei uns nur zu Weihnachten gibt und dadurch hat es einen bestimmten Zauber. Wir kochen das auch über das Jahr verteilt gar nicht. Einmal ist es bisher vorgekommen, dass wir für meinen Schwager Frikassee gekocht haben, als er Geburtstag hatte. Sonst ist das ein absolutes Weihnachtsding. Das ist auch etwas, auf das ich an Weihnachten absolut nicht verzichten wollte. Im ersten Jahr bin ich ziemlich kläglich an meinem Versuch gescheitert. Es war gut, aber es war nicht so, wie es sein musste, nicht so, wie Opa es kocht. Ich hatte mir eben nur ein Rezept aus dem Internet gesucht. Es war eine Umstellung und eine Herausforderung. In zweiten Jahr habe ich mir Opas Rezept geben lassen und es kurzer Hand veganisiert und es war gar nicht so schwer. Es schmeckte so, wie es schmecken sollte. Kindheitserinnerungen. So musste das sein. Warum sollte ich das Rad neu erfinden, wenn nur wenige Bestandteile tierisch und so leicht zu ersetzen waren? Frikassee ist und bleibt ein Bestandteil von Weihnachten.

Die restlichen Gerichte entscheidet Opa – unser Weihnachtskoch – immer erst kurz vor Weihnachten. Ich passe mich dann an und stimme meine Gerichte auf die Beilagen ab. Die Füllung der Gans (die wir eigentlich so jedes zweite Jahr haben) ist absolut außen vor, aber für gewöhnlich gibt es noch einiges, was eben keine tierischen Bestandteile hat.

Dieses Jahr hatte ich am ersten Feiertag Kasseler von Meetlyke und die Beilagen, die die anderen auch hatten. Dazu habe ich mir eine vegane Bratensoße gemacht. Eigentlich gab es Rotkohl zur Gans aber Oma hatte noch eine Dose Sauerkraut, die viel besser zu meinem Kasseler passte.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich etwas kreativer. Zusätzlich zu Rotkohl und Sauerkraut vom Vortag gab es gefüllten Blätterteig. Diesen habe ich mit Linsen, Möhren, Champignons und Zwiebeln gefüllt. Es war ein eher experimentelles Gericht, das ich so noch nie gemacht hatte und auch ohne großes Rezept zusammengeschmissen habe. Durch die Linsen war es reichlich mächtig, sodass ich im Prinzip den Kartoffelkloß getrost hätte weglassen können, aber Weihnachten ist eben noch ein Lernprozess.

Weihnachten ist und bleibt ein Fest der Familie für mich. Da ist mir auch egal, ob ich für mich selbst kochen muss, weil sich meine ganze Familie omnivor ernährt. Mir ist es wichtiger, mit meiner Familie zusammen zu sein und zusammen zu essen, als das zu essen, was alle anderen haben. Wenn ich dann etwas mehr Aufwand habe, dann ist das eben so. Ich genieße diese besinnliche Zeit mit meiner Familie sehr und bin immer wieder froh, in so einer engen Familienbande aufgewachsen zu sein, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

Ich hoffe, ihr hattet auch eine frohe Weihnacht,
eure Tine

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Aufgebraucht 2017 #Abgeliebt

Hallo ihr lieben,

ich komme heute mal mit einem Aufgebraucht-Post. Das ist so der Kosmetikmüll der letzten 3-4 Monate, der sich hier angesammelt hat.


Gesichtspflege:
Lush Celestial – Probe – hinterlässt ein göttliches Hautgefühl. Da ich aber noch ein paar Cremes habe, die ich gerade aufbrauhe, wird das Nachkaufen dieser Creme wohl noch warten müssen
Schaebens Thalasso Maske* – War in meiner Trend Raider Box. Ich fand die Maske nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich sie nachkaufen muss
CD 24h Feuchtigkeitspflege – Diese Creme mag ich sehr gern. Sie ist schön reichhaltig, ohne fettig zu sein. Aktuell verwende ich aber eine andere Creme
2x CD Milder Reinigungsschaum – die benutze ich, um mein Make-up zu entfernen. Dafür sind die wirklich gut, ist ein absoluter Favorit diesen Jahres.

*Bei Schaebens bin ich nicht sicher, wie der Tierversuchsstatus ist. Die Maske selbst ist als Vegan deklariert


Duschen und Baden:
Pinus Vital mildes Duschgel – War in der Trend Raider Box. Fand ich okay, ist aber nichts, was ich nachkaufen würde. Die Geruchsrichtung ist Kiefer
Dresdner Essenz Aroma-Cremebad – Riecht himmlisch weich und warm. Die Bäder habe ich sehr genossen
Dresdner Essenz Pflegedusche Matcha/Limette – Riecht super frisch nach Limette. Zwischendurch mag ich sowas sehr gern.
CD Schaumbad Kurzurlaub – Fand ich gut, muss ich aber nicht unbedingt sofort wieder haben
CD Morgenfrische Dusche – Der Name sagt es schon, es riecht sehr frisch. Das war meine zweite Flasche, das wird auch definitiv wieder nachgekauft, wenn mein Duschgelvorrat weniger wird
4x Treacle Moon Sweet Apple Pie Hugs – Himmlisch!!!
Treacle Moon the dream Catcher – Die Kombination aus Feige und Vanille hat mir sehr gefallen
Isana Deine Ruhe Oase – war okay, leider haben sich die Kristalle nur schwer aufgelöst. Der Jasminduft kam gut raus, das war super


Haare:
Lush BIG Shampoo – hat mir jetzt 4 Monate gehalten, finde ich super. Es schäumt gut und trotz des Meersalzes werden meine Haare nicht ausgetrocknet (kann aber auch an der weiteren Pflege und regelmäßigem Schneiden liegen). Den Topf hebe ich auf um ihn später für eine Maske zurück zu bringen. Das Shampoo ist schon nachgekauft
2x Alverde Repair Spülung – Dazu komme ich immer wieder zurück. Ist eine tolle Spülung, wird auch wieder gekauft
Isana Haarspray Volume Up – Eine kleine Flasche von einem Haarspray. Ich benutze Sprays nur selten. Die Flasche hatte ich locker 6 Monate


Dekorative Kosmetik:
Too Faced Born This Way Concealer – Ich mochte den Concealer gern, aber nicht für das Geld. Wird nicht nachgekauft**
Alterra XXL Curl Mascara – Die Plastikbürste hat mir sehr gefallen, das Wimpernergebnis war wirklich schön
Catrice Glam & Doll Curl & Volume Mascara – War okay, aber die von Alterra war für mich von der Bürste her besser
Essence Cookies & Cream LE Macaron C’est Bon – Habe ich zum Schluss als Highlighter über rosafarbenen Blushes verwendet. Das passte immer super (leider nicht vegan, weil er Carmin enthält, daher stand er auf meiner Abschussliste)
Too Faced Born This Way Foundation – Die habe ich sehr geliebt, wird aber nicht nochmal nachgekauft.**

** Too Faced wurde im November 2016 von Estée Lauder gekauft. Die Marke bleibt tierversuchsfrei, der Mutterkonzern ist es jedoch nicht, da die Produkte nach China verkauft werden. Daher kaufe ich keine Too Faced Produkte mehr und brauche diese nur noch auf.

Viele Grüße
Tine

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Rezept: einfache Kürbis-Kokos-Suppe (vegan)

Hallo ihr lieben,

heute stelle ich euch ein Rezept für eine einfache Kürbissuppe vor, die bisher in meiner Familie und in meinem Freundeskreis immer sehr gut angekommen ist.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 Dose Kokosmilch
Gemüsebrühe
1/2 TL Muskat
1 TL Kurkuma
Pfeffer und Salz nach Geschmack

Benötigte Geräte:
Mixer (Stand- oder Stabmixer)

Anleitung:
1. Den Kürbis aushöhlen und in Stücke schneiden. Die Stücke müssen nicht ordentlich sein. Das wird eh zum Schluss alles püriert
2. Die Kürbisstücke in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe übergießen (so, dass alle Kürbisstücke von Brühe bedeckt sind).
3. 15-20 Min kochen lassen bis der Kürbis weich ist
4. Mit dem Standmixer oder Stabmixer pürieren bis keine Stücke mehr im Topf sind
5. Kokosmilch hinzugeben
6. Wenn sie Suppe zu dick ist, kann man gern einfach mehr Brühe hinzugeben
7. Muskat und Kurkuma in den Topf geben und anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken

Wenn man mehr Muskat mag, dann kann man den noch hinzufügen (ich mag meine Suppe sehr muskatlastig, aber für das Rezept habe ich mich zurückgehalten).

 

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Projekt ökologischerer Haushalt: 5 einfache Produktalternativen

Hallo ihr lieben,

unser ökoligischer Fingerabdruck rückt immer mehr in den Vordergrund. Konsequenzen unseres Konsums sind nicht immer sofort zu sehen, doch zukünftige Generationen müssen damit leben. Seit einiger Zeit bin ich dabei die Produkte die ich im Haushalt benutze nach und nach auf natürlichere Alternativen umzustellen und bestenfalls Alternativen, die weniger (Plastik-)Müll produzieren. Ich habe nicht den Plan komplett Zero-Waste zu werden (das ist hier leider auch nicht möglich, da wir keinen verpackungsfreien Laden haben), aber weniger Müll zu produzieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Bambus statt Plastik

Der erste und einfachste Produkttausch waren Zahnbürsten. Ich bin vor knapp einem Jahr auf Bambuszahnbürsten umgestiegen. Hauptsächlich verwende ich die von Baumfrei *, weil sie mir von der Härte gut gefällt und der Stiel komplett biologisch abbaubar ist. Die Borsten sind aktuell aus Plastik, können aber entfernt und recycelt werden. In meiner Trendraiderbox hatte ich vor einiger Zeit eine Zahnbürste von Hydrophil, die ich aktuell in Benutzung habe. Da ich aber noch einige Zahnbürsten von Baumfrei habe (ich habe einen Jahresvorrat gekauft), werde ich danach wieder umsteigen. Bambuszahnbürsten haben Plastikzahnbürsten in meinem Haushalt komplett abgelöst. Die einzigen Plastikzahnbürsten, die ich noch hier habe sind die, die Freunde hier gelassen haben, weil sie öfter hier übernachten.

Essig, das Wundermittel

Ungefähr zur gleichen Zeit wie die Zahnbürsten habe ich auch mein Oberflächenputzmittel umgestellt. Ich bin von einem Method-Sprühreiniger auf Essig umgestiegen. Jetzt werden viele aufschreien, weil das so stinkt, aber das ist nicht der Fall, jedenfalls nicht auf Dauer. Der Essiggeruch verfliegt sehr schnell. Ich verwende so gut wie immer einen Mix aus 50% Essig und 50% Wasser, das bekommt so gut wie alles sauber. Zusätzlich gebe ich immer ein paar Tropfen ätherische Öle hinzu.
Essig ist nicht nur als Obeflächenreiniger eine tolle Alternative, sondern auch als Weichspühler. DAS war eine Umstellung. Wenn man an blumig riechende Wäsche gewöhnt ist, dann ist der neutrale Geruch von Essig etwas absolut Neues. Auch hier riecht man den Essig nicht. Die Wäsche riecht aber auch eben nicht nach Weichspühler. Auch hier gebe ich meist ein paar tropfen ätherische Öle mit in die Wäsche, weil ich ein wenig Duft immer ganz schön finde. Was bei mir gut funktioniert hat, sind Ylang-Ylang, Orange und Zitronengras, aber da hat man eigentlich unendlich viele Optionen, je nachdem was man mag. Da kann man sich ausprobieren.

Bye-bye Wattepads

Bereits vor einigen Jahren habe ich mir die Jemotion Abschminkpads von Jemako gekauft und bin so von normalen Wattepads auf Baumwollpads umgestiegen, die man in die Kochwäsche geben kann und so immer wieder verwenden kann. Als ich noch Wattepads benutzt habe, brauchte ich zum Abschminken immer 2-3 Pads und das täglich. Das macht extrem viel Müll, den ich mir jetzt erspare.

Rasieren

Auch beim Rasieren habe ich eine ziemlich große Umstellung hinter mir. Ich habe meine Systemrasierer aufgegeben und mir einen Rasierhobel gekauft. Dieses „Folterwerkzeug“ hat wirklich einige Gewöhnung von mir verlangt, aber nachdem ich den Dreh raus hatte, wollte ich nicht wieder zurückwechseln. Beim Rasierhobel werden nur die Klingen gewechselt. Er lässt sich deutlich einfacher reinigen als ein Systemrasierer und die Klingen sind absolut günstig. Für 100 Derby Klingen habe ich 8,99€ bei Amazon bezahlt. Ich benutze eine Klinge meist zwischen 3 und 4 Wochen. Bei einem Systemrasierer bekommt man meist vier Rasierköpfe für 20€ und hat deutlich mehr Müll. Es braucht wie gesagt etwas Eingewöhnungszeit, aber das lohnt sich in meinen Augen.

Küchenrolle adé

Küchenrolle habe ich auch aus meinem Haushalt verbannt. Stattdessen habe ich ausgediente (meist verfärbte) Geschirrhandtücher klein geschnitten und nun über meinem Küchenrollenhalter zu hängen. Daneben hängt ein Wäschenetz, in welchem ich die benutzten Tücher sammle und welches ich wenn es voll ist, einfach mit in die Kochwäsche schmeiße. Mit der Lösung bin ich sehr zufrieden, auch wenn es für die meisten Leute erstmal befremdlich ist, wenn sie nach der Küchenrolle fragen.

Das sind nur ein paar Alternativen, die aber bei mir schon viel Unterschied gemacht haben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir unten in den Kommentaren gern weitere Alternativen hinterlassen, die ihr so nutzt. Ich würde mich darüber sehr freuen.

Viele Grüße
Tine

DISCLAIMER: mit * markierte Links sind Affiliate-Links, an denen ich einen kleinen Prozentsatz verdiene.

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2 Jahre vegan

Hallo ihr Lieben,

im Mai 2015 habe ich beschlossen, keine tierischen Produkte mehr zu mir zu nehmen und meinen Lebensstil soweit es geht umzustellen, um so wenig Leid wie möglich zu produzieren.

Dies ist nun zwei Jahre her und Veganismus ist für mich sehr normal geworden. Das Wissen, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, beißt sich oft mit dem, womit ich großgezogen wurde, aber ich habe für mich in meinem Leben keine bessere Entscheidung getroffen.

In den letzten zwei Jahren hat sich viel verändert, ich bin ausgeglichener und zufriedener. Natürlich kann man das nicht nur auf die Ernährungsumstellung schieben. Ich habe in den letzten Jahren einen Wandel in meiner Einstellung durchgemacht. Wo ich 2014 noch oft an die Decke gegangen bin, bin ich nun deutlich entspannter. Nicht immer, aber immer öfter. Ich versuche allgemein, mich weniger über Dinge aufzuregen, die ich nicht ändern kann und das macht schon viel aus.

Körperlich geht es mir deutlich besser: ich bin seltener abgeschlagen und habe (auch wenn das TMI ist) deutlich weniger Beschwerden mit der Verdauung.

Dazu muss man natürlich sagen, vegan ist nicht gleich gesund. Ich versuche mich hauptsächlich sehr gesund zu ernähren und koche gern frisch. Das habe ich aber auch schon vor Mai 2015 getan. Daran hat  sich also nicht so viel geändert. Nur an der Zusammensetzung meiner Nahrung hat sich eben viel getan. Ein typisches Frühstück an einem Arbeitstag sind Haferlocken mit Obst (Bananen, Mango, Pfirsiche, TK-Beerenmischung, etc.), wo ich früher teilweise gar nicht gefrühstückt habe.

Hinzu kam durch das Aussortieren von Kleidung und Kosmetik, die nicht meinem Standard entspricht auch ein Wandel meines Konsumverhaltens. Besonders im letzten halben Jahr gebe ich deutlich weniger Geld für Konsumgüter aus und erfreue mich mehr an den Dingen, die ich habe. Irgendwie ging im letzten Jahr ein Ruck durch meinen Kopf und ich fing an, meine gesamte Wohnung auszumisten und Kleidung zu spenden und einfach weniger „Clutter“ in meiner Wohnung zuzulassen. Das hat jetzt nur bedingt, mit Veganismus zu tun, aber die Umstellung meines Lebensstils war der erste Stein, der das Aussortieren ins Rollen brachte.
Wenn ich heute bedenke, dass ich drei Schubladen (Ikea Alex Schubladenelement) voll dekorativer Kosmetik hatte und heute noch 1 habe und das auch noch zu viel ist, frage ich mich echt, wie das so außer Kontrolle geraten konnte.
Von gefühlt einer Million Pflegeprodukten im Badezimmer will ich gar nicht anfangen. Es war eine Befreiung, dort auszusortieren und aufzubrauchen. Nun habe ich auch die Chance Produkte aufzubrauchen, bevor sie kippen. Daran war vor zwei Jahren nichtmal zu denken. Ich hatte ja noch Produkte, die ich damals zu Glossyboxzeiten bezogen habe.

Aktuell stelle ich gerade meine Putzroutine um und versuche dort natürlichere Produkte zu verwenden (beispielsweise eine Mischung aus Essig, Wasser und Ätherischen Ölen zum Putzen von Flächen).

Hätte mir jemand vor drei Jahren gesagt, dass ich einmal so reden würde, hätte ich ihm wohl nicht geglaubt. So kann sich das Leben ändern. Ich bin unglaublich dankbar dafür.

Viele Grüße

Tine

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No matter what

:_en: „Sometimes in life there really are bonds formed that can never be broken. Sometimes you really can find that one person who will stand by you no matter what. Maybe you will find it in a spouse and celebrate it with your dream wedding. But there’s also the chance that the one person you can count on for a lifetime, the one person who knows you sometimes better than you know yourself is the same person who’s been standing beside you all along.“ – Bride Wars

This post is dedicaded to my closest friends, who’ve been with me all along.


Anny

When I met Anny, she was still a baby. I was so happy to be a big sister and I even had a voice when it came to naming my littly brother or sister (we didn’t knew what it was until she was here). Over the years, we had our ups and downs. Sometimes we hated each other, sometimes we loved each other. Nevertheless we are sisters from the core. I even beat up a guy for her in 4th class. When puberty struck (first me then three years after my sister) we were kind of enemies. But I myself  was my biggest enemy. When the war between us cooled down, we realized that having a sister, isn’t such a bad thing. Today I consider her as one of my closest friends. She even has a key to my appartement. We argue from time to time but she’s always been my oldest friend, my sister.

Melli was the second real friend I met. It was the year before I started school. It was March 1996. Melli was still in Kindergarden and we were friends instantly. She was the granddaughter of my griendmother’s oldest friend and we were the only children at my grandmother’s birthday that year. I remember her saying „I knew you’d be nice“. It’s the first memory I have of her. Since then every time I visited my grandparents who live 180 km from my home. We were appointed to meet each other. Over the years the friendship grew. I started visiting her and meet my grandparents while I was there. I was included in her family and she was included in mine. She is like my second sister today. Her mother is like my second mom. Melli is my closest friend. We understand each other without words and sometimes have the same thoughts. We are different but think similarly. I can always call her and no matter what has been or how long we haven’t seen each other our relationship stays the same. When we see each other it’s like we’ve never been appart.

With Jessi and Steffie I became friends in school but we started seeing each other a lot after we had finished school. The three of us met every week to watch movies and talk. These two are the only people from school I see on a regular basis. Over Coffee and sometimes Cake we discuss our lives and nearly everything.

Saskia was someone I met during my apprenticeship and we were of one mind immediatly. With her I can always gossip about everyone. Altough we see each other only once a month, we can talk for hours and hours about everything under the sun.

Last but not least, two years ago I got to know Mandy through a mutual friend. Eversince the guys brought us together they regreted it because it’s impossible for us to stay serious even for one second. We became friends right the second we met. She even moved right around the corner so we’re like neighbors now. Everytime we meet it’s like „Do you wanna come over?“ „Yeah but just for a moment.“ And that moment becomes hours. The longest meeting was 7 hours long although I just wanted to stay over for 10 minutes.

So what do I want to say with this post?

Thank you for all the years of friendship you gave me. Thank you for the years that are to come. I love you all from the depth of my heart. I am lucky to have such wonderful friends.

:_de: „Manchmal werden im Leben tatsächlich Verbindungen eingegangen, die nichts trennen kann. Manchmal kann man wirklich die eine Person finden, die zu einem steht, egal was auch passiert. Vielleicht findet man das in einem Ehepartner und feiert es mit einer Traumhochzeit. Aber es besteht auch die Möglichkeit, dass die eine Person, auf die man sich ein Leben lang verlassen kann, die einem manchmal besser kennt, als man sich selbst, die gleiche Person ist, die schon immer da war.“ – Bride Wars

Dieser Post ist gewidmet an meine Freundinnen, die mir immer zur Seite standen.

Als ich Anny traf, war sie noch ein Baby. Ich war so glücklich eine große Schwester zu werden und hatte sogar ein Mitspracherecht, wenn es darum ging meinem Bruder oder meiner Schwester einen Namen zu geben. Wir hatten unsere Hochs und Tiefs. Wir hassten einander und wir liebten uns. Nichts desto trotz sind wir Schwestern. Ich habe in der 4. Klasse sogar mal einen Typen für sie verprügelt. Wenn uns die Pubertät erwischte, erst mich und dann meine Schwester, waren wir Feindinnen, wenngleich ich eigentlich selbst meine größte Feindin war. Als der Krieg zwischen uns endlich zum Ende kam, verstanden wir, dass es nicht schlecht war eine Schwester zu haben. Heute ist sie eine meiner engsten Freundinnen und ich will sie nicht missen. Wir streiten uns mal, aber sie ist meine älteste Freundin.

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Melli & Ich

Melli war die zweite wirkliche Freundin, die mir das Leben schenkte. Es war im Jahr, bevor ich eingeschult wurde. März 1996. Melli war nich im Kindergarten und wir wurden sofort Freundinnen. Sie ist die Enkelin der ältesten Freundin meiner Oma und wir waren die einzigen Kinder auf Omas Geburtstag in diesem Jahr. „Ich wusste, du bist nett“, das ist meine erste Erinnerung an sie. Seither wurden wir immer verabredet, wenn ich zu Besuch bei meiner Oma war, die 180km von meinem Zuhause entfernt wohnt. Irgendwann ging es dazu über, dass ich Melli besuchte und meine Großeltern dann traf. Ich war Teil ihrer Familie und sie wurde ein Teil meiner. Sie ist meine zweite Schwester. Man sagt Blut ist dicker als Wasser. In unserem Fall ist das nicht so. Ihre Mutter ist wie eine Mutter für mich. Melli ist meine engste Freundin, wir verstehen uns ohne Worte und denken manchmal sogar das gleiche. Wir sind verschieden, aber denken ähnlich. Ich kann sie immer anrufen, egal was war oder wie lange wir uns nicht gesehen haben. Unsere Freundschaft bleibt. Wenn wir uns sehen ist es, als hätten wir uns gestern erst gesehen.

Mit Jessi und Steffie habe ich mich in der Schule angefreundet. Sie sind die einzigen, die ich aus der Schulzeit noch wirklich oft sehe. Wir sehen uns beinahe wöchentlich und schauen fern oder treffen uns auf einen Kaffee und quatschen.

Saskia habe ich über die Ausbildung kennengelernt und wir waren sofort ein Herz und eine Seele. Sie ist meine Lästerschwester. Wir können über Gott und die Welt reden. Wir treffen uns etwa einmal im Monat und sprechen dann über Stunden über alles was uns einfällt.

Die letzte, die ich hier erwähnen will, ist Mandy. Sie habe ich vor zwei Jahren durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt und die Jungs haben es sofort bereut, uns zusammengebracht zu haben, weil wir KEINE Sekunde ernst bleiben können. Sie wohnt sogar um die Ecke, was uns zu Nachbarn macht. Wenn wir uns treffen wird aus „Ich komm einen Moment rüber“ locker mal Stunden. Das längste waren 7 Stunden und ich wollte nur 10 Minuten bleiben.

Was will ich eigentlich mit diesem Post sagen?

Danke für all die Jahre Freundschaft. Danke für die Jahre, die noch kommen. Ich liebe euch alle von tiefstem Herzen und fühle mich gesegnet mit so tollen Freundinnen.

signatur

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Working

:_en: Hi guys,

today I want to show you my workdesk setup. It’s especially tidy at the moment (which isn’t the case all the time) so I had to use that opportunity to show it to you.

:_de: Hallo ihr lieben,

heute möchte ich euch meinen Arbeitsplatz zeigen. Der ist selten so ordentlich und deswegen musste ich die Chance mal nutzen und ihn abfotografieren.

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EN: This one is quite new. It says ‚After University I will become a princess‘. I just love it. // DE: Das ist noch recht neu, ich liebe es.

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EN: I always keep some magazines on the desk. // DE: Ich habe immer ein paar Magazine auf dem Schreibtisch

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EN: This is where I organize my life. // DE: Hier wird mein leben organisiert

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EN: A calendar I got from P2 and a tag I liked. // DE: Ein Kalender den ich von P2 bekommen habe und ein Tag, das ich ganz süß fand.

signatur

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Ostsee <3

Von Samstag bis Dienstag waren mein Freund und ich an der Küste. Genauergesagt am Weissenhäuser Strand. Die Ferienanlage hält für Familien und Gruppen viel bereit und liegt direkt am Meer. Es gibt ein großes Spaßbad mit tollen Rutschen (für uns als Hotelgäste kostete der Eintritt für die ganze Zeit einmalig 11 €), eine Windsurfschule, ein Dschungelabenteuerland, Minigolf, einen Fahrradverlei und noch viel mehr. Man hat also neben am Strand liegen viel Auswahl. Wir waren trotzdem fast nur am Strand oder im Schwimmbad, deswegen gibt es auch nicht viele Fotos.

Tag 1: Impressionen


Let’s go to the Beach


Wundervoller Sonnenuntergang, den ich vom Balkon aus fotographiert habe.

Tag 2: Tag am Meer (der einzige Tag, an dem ich meinen Freund zu Fotos überreden konnte)


Top: H&M New Icons // Kette: H&M // Hose: H&M // Uhr: Michael Kors // Brille: Ray Ban // Schuhe: Converse


Ja mit 16°C Wassertemperatur ist das das richtige Gesicht ;)

Tag 4: Abreise mit Zwischenstop in Lübeck


Wir waren im Rathskeller essen. Wirklich lecker, aber leider auch recht teuer.


Madame konnte mal wieder nicht an Douglas (oder Zara… oder BodyShop…) vorbeigehen
(Top & Rock: Mint & Berry // Cardigan: H&M // Brille: Oxyoo)

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Ab in den Urlaub

Soooo wir sind dann mal weg…..

Nicht ganz natürlich, aber mein Liebster und ich verbringen 4 Tage an der Ostsee und genießen die Meeresluft. Am Dienstag oder Mittwoch sind wir wieder da und dann geht’s hier auch weiter.


Agadir Marokko November 2012

Viele Grüße
~Kaoru

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Vergoldet – 50 Jahre später

Am Samstag, den 1.6.2013 hatten meine Großeltern väterlicherseits goldene Hochzeit und feierten ein kleines Familienfest mit der engsten Familie. 50 Jahre sind eine unendlich lange Zeit für jeden von uns. Ein halbes Jahrhundert. Nochmal herzlichen Glückwunsch dazu. Viele ehen halten heutzutage nicht mehr so lange, doch meine Großeltern stammen noch aus einer Zeit, in der man Dinge noch reparierte, statt sie wegzuwerfen. Dafür haben sie meine Hochachtung.

Es war ein lustiger Abend mit meiner lausitzer Familie, meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Freund. Die Jugend hat den Abend letztendlich mit Kartenspielen verbracht, während die etwas ältere Generation Geschichten austauschte. Solche Tage im Kreise der Familie, ohne Zwist, genieße ich sehr und ich bin auch froh, dass R. so gut in die Familie aufgenommen wurde.


Hochzeitsbild meiner Großeltern 01.06.1953


Meine Großeltern 01.06.201

 

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