No spend Challenge 2018 – Zwischenupdate nach der 2. KW

Hallo ihr lieben,

ich muss echt sagen, es läuft ganz gut mit meiner Challenge. Ich habe mir ein „Haushaltsbuch“ angelegt und dort alle Ausgaben erfasst, die nicht automatisch jeden Monat bezahlt werden, dementsprechend also alle variablen Kosten. Ich habe eine Seite pro Woche angelegt und schreibe täglich auf, wie viel ich wofür ausgegeben habe. Normalerweise achte ich nicht so sehr darauf. Jetzt, durch die bewusste Beschäftigung mit dem Thema, überlege ich viel öfter, ob ich etwas brauche oder nicht. Durch das Aufschreiben habe ich einen guten Überblick, was ich in der Woche ausgebe. Gerade bei Lebensmitteln hatte ich irgendwie nie so wirklich Überblick. Ich hatte mir zwar ein Budget gesetzt, aber nie richtig kontrolliert, ob ich das auch einhalte.

In der ersten Kalenderwoche hatte ich folgende Ausgaben:
Lebensmittel 22,79€
Tanken 20,01€
Medikamente (hatte eine fette Erkältung) 11,14€
Drogerie (Zahnpasta und Mundwasser) 3,95€
GESAMT: 57,89€

Sonst habe ich im Schnitt 35€ Haushaltsgeld pro Woche. Also bin ich weit drunter, denn Medikamente und Tanken sind bei mir keine wöchentlichen Ausgaben. Ich habe mich auch nicht großartig eingeschränkt und war wirklich positiv überrascht über die Lebensmittelkosten. Ich habe aber bewusst kaum Süßkram oder Knabbereien gekauft.

Zweite Kalenderwoche:
Lebensmittel 33,26€
Drogerie (Neue Nagelfeile + Nagelöl + Geschirrspültabs) 9,10€
Geburtstagsgeschenk 36,81€
Tanken 20€
GESAMT: 88,18€

Die zweite Kalenderwoche holte so ein bisschen das wieder raus, was ich in der ersten bei Lebensmitteln gespart hatte. Ich musste aber auch einige Vorräte wieder auffüllen (allen voran TK-Obst, welches ich gern über mein Porridge gebe), dennoch bin ich im 35€-Rahmen geblieben und das passt. Klar gibt es Optimierungsbedarf, aber ich finde, es läuft ganz gut.

Viele Grüße

Tine

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No spend Challenge – Januar 2018

Hallo ihr lieben,

Januar ist jedes Jahr ein harter Monat: Versicherungen, Steuern, Jahresverbrauchsabrechnung und andere jährliche Abbuchungen fallen meist in den Januar. Das macht den ersten Monat des Jahres zu einem Monat mit einem knappen Budget für mich.

Aus diesem Grund habe ich mir eine kleine Challenge auferlegt: kein Geld für Dinge ausgeben, die ich nicht WIRKLICH brauche.

Warum das Ganze? Ich brauche einfach mal wieder einen Monat in dem ich wieder verstärkt über Konsum nachdenken kann und der Januar bietet sich aufgrund der Finanzsituation am Jahresbeginn eben an. Ich mache diesen Post, um mich selbst zur Rechenschaft zu ziehen und werde zwischendurch und am Ende eine Meldung machen, wie es gelaufen ist.

Erlaubt sind:
– Lebensmittel (offensichtlich, hier habe ich ein festes Budget, welches ich nur selten überschreite)
– Dinge, die ersetzt werden müssen (Produkte, die man aufgebraucht hat und von denen man nicht noch Backups hat)
– Benzin
– Laufende Kosten, die ich eh jeden Monat habe (Spotify, Netflix, Sport, etc)

Nicht erlaubt sind:
– Kosmetik, die ich nicht brauche
– Klamotten
– Schuhe
– Schmuck
– Schnickschnack für die Wohnung
– Restaurantbesuche (die sind bei mir eh selten)

Im Prinzip heißt es im Januar also wirtschaftlich ausgedrückt: Fixkostendeckung mit minimalen variablen Kosten. Wir werden sehen, wie das läuft. Ich bin selbst sehr gespannt, weil ich das ewig nicht gemacht habe. Zuletzt habe ich mir diese Challenge meines Erachtens nach auferlegt, als ich in meine Wohnung gezogen bin. Das ist auch schon wieder 5 Jahre her.

Habt ihr soetwas schonmal gemacht? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Tine

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Projekt ökologischerer Haushalt: 5 einfache Produktalternativen

Hallo ihr lieben,

unser ökoligischer Fingerabdruck rückt immer mehr in den Vordergrund. Konsequenzen unseres Konsums sind nicht immer sofort zu sehen, doch zukünftige Generationen müssen damit leben. Seit einiger Zeit bin ich dabei die Produkte die ich im Haushalt benutze nach und nach auf natürlichere Alternativen umzustellen und bestenfalls Alternativen, die weniger (Plastik-)Müll produzieren. Ich habe nicht den Plan komplett Zero-Waste zu werden (das ist hier leider auch nicht möglich, da wir keinen verpackungsfreien Laden haben), aber weniger Müll zu produzieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Bambus statt Plastik

Der erste und einfachste Produkttausch waren Zahnbürsten. Ich bin vor knapp einem Jahr auf Bambuszahnbürsten umgestiegen. Hauptsächlich verwende ich die von Baumfrei *, weil sie mir von der Härte gut gefällt und der Stiel komplett biologisch abbaubar ist. Die Borsten sind aktuell aus Plastik, können aber entfernt und recycelt werden. In meiner Trendraiderbox hatte ich vor einiger Zeit eine Zahnbürste von Hydrophil, die ich aktuell in Benutzung habe. Da ich aber noch einige Zahnbürsten von Baumfrei habe (ich habe einen Jahresvorrat gekauft), werde ich danach wieder umsteigen. Bambuszahnbürsten haben Plastikzahnbürsten in meinem Haushalt komplett abgelöst. Die einzigen Plastikzahnbürsten, die ich noch hier habe sind die, die Freunde hier gelassen haben, weil sie öfter hier übernachten.

Essig, das Wundermittel

Ungefähr zur gleichen Zeit wie die Zahnbürsten habe ich auch mein Oberflächenputzmittel umgestellt. Ich bin von einem Method-Sprühreiniger auf Essig umgestiegen. Jetzt werden viele aufschreien, weil das so stinkt, aber das ist nicht der Fall, jedenfalls nicht auf Dauer. Der Essiggeruch verfliegt sehr schnell. Ich verwende so gut wie immer einen Mix aus 50% Essig und 50% Wasser, das bekommt so gut wie alles sauber. Zusätzlich gebe ich immer ein paar Tropfen ätherische Öle hinzu.
Essig ist nicht nur als Obeflächenreiniger eine tolle Alternative, sondern auch als Weichspühler. DAS war eine Umstellung. Wenn man an blumig riechende Wäsche gewöhnt ist, dann ist der neutrale Geruch von Essig etwas absolut Neues. Auch hier riecht man den Essig nicht. Die Wäsche riecht aber auch eben nicht nach Weichspühler. Auch hier gebe ich meist ein paar tropfen ätherische Öle mit in die Wäsche, weil ich ein wenig Duft immer ganz schön finde. Was bei mir gut funktioniert hat, sind Ylang-Ylang, Orange und Zitronengras, aber da hat man eigentlich unendlich viele Optionen, je nachdem was man mag. Da kann man sich ausprobieren.

Bye-bye Wattepads

Bereits vor einigen Jahren habe ich mir die Jemotion Abschminkpads von Jemako gekauft und bin so von normalen Wattepads auf Baumwollpads umgestiegen, die man in die Kochwäsche geben kann und so immer wieder verwenden kann. Als ich noch Wattepads benutzt habe, brauchte ich zum Abschminken immer 2-3 Pads und das täglich. Das macht extrem viel Müll, den ich mir jetzt erspare.

Rasieren

Auch beim Rasieren habe ich eine ziemlich große Umstellung hinter mir. Ich habe meine Systemrasierer aufgegeben und mir einen Rasierhobel gekauft. Dieses „Folterwerkzeug“ hat wirklich einige Gewöhnung von mir verlangt, aber nachdem ich den Dreh raus hatte, wollte ich nicht wieder zurückwechseln. Beim Rasierhobel werden nur die Klingen gewechselt. Er lässt sich deutlich einfacher reinigen als ein Systemrasierer und die Klingen sind absolut günstig. Für 100 Derby Klingen habe ich 8,99€ bei Amazon bezahlt. Ich benutze eine Klinge meist zwischen 3 und 4 Wochen. Bei einem Systemrasierer bekommt man meist vier Rasierköpfe für 20€ und hat deutlich mehr Müll. Es braucht wie gesagt etwas Eingewöhnungszeit, aber das lohnt sich in meinen Augen.

Küchenrolle adé

Küchenrolle habe ich auch aus meinem Haushalt verbannt. Stattdessen habe ich ausgediente (meist verfärbte) Geschirrhandtücher klein geschnitten und nun über meinem Küchenrollenhalter zu hängen. Daneben hängt ein Wäschenetz, in welchem ich die benutzten Tücher sammle und welches ich wenn es voll ist, einfach mit in die Kochwäsche schmeiße. Mit der Lösung bin ich sehr zufrieden, auch wenn es für die meisten Leute erstmal befremdlich ist, wenn sie nach der Küchenrolle fragen.

Das sind nur ein paar Alternativen, die aber bei mir schon viel Unterschied gemacht haben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir unten in den Kommentaren gern weitere Alternativen hinterlassen, die ihr so nutzt. Ich würde mich darüber sehr freuen.

Viele Grüße
Tine

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