Aufgebraucht März 2018 #Abgeliebt

Hallo ihr lieben,

etwas spät komme ich nun dazu, meine aufgebrauchten Produkte des Monats März zu zeigen. Der Einstieg in den April war etwas stressig, wodurch ich jetzt erst dazu komme.

Pflege & Duschen:


Treacle Moon sweet apple pie hugs Körpermilch: Der Duft ist wirklich himmlisch. Ich mochte das Produkt wirklich gern. Wird aktuell aber nicht nachgekauft, weil Bodylotions noch so ein Problembereich bei mir sind. Ich habe noch eindeutig zu viele.
Treacle Moon Wild Cherry Magic Körperpeeling: Dazu hatte ich in meinem Abgeliebt Januar schon ein paar Worte verloren. Dieses Produkt wird nicht nachgekauft, ich hatte es lediglich doppelt, weil ich eins selbst gekauft habe und das andere von einer Freundin zum Geburtstag bekam.
CD Feuchtigkeitsdusche Wasserlilie: Wasserlilie ist eine meiner Lieblingsduftrichtungen von CD. Wird definitiv bei Gelegenheit wieder nachgekauft.
Treacle Moon sweet apple pie hugs Duschcreme: Zum Duft muss ich nichts mehr sagen, das Produkt hatte ich noch zuhause und hab es dann noch aufgebraucht. Leider enthalten die Duschgels von Treacle Moon Mikroplastik…
Perlodent Med Mundspülung: War okay, hat mich aber echt nicht vom Hocker gehauen.

Dekorative Kosmetik:


MAC All that Glitters Lidschatten: Vornweg, nein, MAC ist nicht tierversuchsfrei. Ich hatte den Lidschatten noch aus der Zeit vor der Umstellung und wollte ihn jetzt einfach nur noch aufbrauchen. Wird also auch nicht nachgekauft, weil ich es absolut nicht unterstützen möchte, dass Inhaltsstoffe an Tieren getestet werden. Gerade MAC war mal ein Vorreiter im Kampf gegen Tierversuche und wird nun selbst in China verkauft (und dort sind TV gesetzlich vorgeschrieben). Wenn Geld wichtiger ist, als das Wohl der Tiere, dann möchte ich das nicht unterstützen.
Essence all about matt! fixing compact powder: Das war mir leider zum Schluss gebrochen, weswegen ich es dann in eine Dose für loses Puder umgefüllt habe. Es hat gut mattiert und war transparent. Es ist ein gutes Puder, das fein gemahlen war.
Anastasia Beverly Hills Dip Brow Pomade Dark Brown: Mit diesem Produkt ziehe ich mir seit Jahren die Augenbrauen nach. Aktuell nutze ich die Farbe Medium Brown, die minimal heller ist.
Silk Naturals Peach HD Concealer: Den mochte ich ganz gern, jedoch bevorzuge ich derzeit flüssigere Concealer.

So das war es für den Monat März. Für den April habe ich auch schon ein paar Produkte, die in meinem Aufgebraucht-Stapel liegen, aber die müssen noch ein bisschen warten, bis der Monat rum ist.

Viele Grüße

Tine

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Veggiebolognese

Hallo ihr lieben,

Veggiebolognese ist so ziemlich mein Go-To-Rezept, wenn ich gerade nicht weiß, was ich kochen soll. Das Rezept ist einfach und geht schnell und kommt auch bei überzeugten Omnis gut an. Ich habe sie sogar einmal als „normale“ Bolognese verkauft und es ist nicht aufgefallen.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Wenn ihr die Sauce nachkocht, taggt mich doch auf Instagram (@misskaoru) oder Twitter (@NightfallBeauty), darüber würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
Tine

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Veggiebolognese
Menüart Hauptgerichte, Pasta
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 5 Min
Kochzeit 20 Min
Portionen
Portionen
Zutaten
Menüart Hauptgerichte, Pasta
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 5 Min
Kochzeit 20 Min
Portionen
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Zwiebeln in feine Würfel schneiden
  2. Knoblauch klein hacken oder durch eine Presse quetschen
  3. Knoblauch und Ziebeln in etwas Öl anbraten
  4. Das vegane Hack dazu geben und alles anbraten
  5. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen (optional)
  6. Gehackte und passierte Tomaten dazu geben und alles köcheln lassen.
  7. Brühpulver und die Gewürze unterrühren und alles nochmal köcheln lassen.
  8. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Rezept Hinweise

Wem die Sauce zu dünn ist, der kann sie noch mit einer Mischung aus Maisstärke und Wasser etwas anbinden. Ich mag sie so wie sie ist. Als weitere Alternative kann man statt dem veganen Hack auch Berglinsen nutzen.

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Review: MyCoffeestar Starter Set Gamma – Wiederbefüllbare Kaffeekapsel

Hallo ihr lieben,

Kaffee spielt in vielen Morgenroutinen eine wichtige Rolle. Auch in meinem Leben ist Kaffee ein Bestandteil, den ich nicht missen möchte.

2012 habe ich eine Nespresso zu Weihnachten geschenkt bekommen, die seither meine Lieblingsmethode war, um Kaffee zuzubereiten. Es geht schnell und einfach. Seit ich mich aber mehr mit dem beschäftige, was wir an Müll an die Welt zurückgeben, ist es in meinen Augen deutlich zu viel Müll, den diese Maschine produziert. Trinke ich jeden Tag einen Kaffee, sind das 365 Kapseln, die weggeworfen werden.

Letztes Jahr hat mir meine Schwester einen Gutschein für den Avocadostore zu Weihnachten geschenkt. Da stand seit einiger Zeit eine wiederbefüllbare Kaffeekapsel aus Edelstahl von MyCoffestar auf meiner Wunschliste. Die habe ich mir dann von diesem Gutschein geleistet, auch wenn die Bewertungen auf Amazon dazu durchwachsen waren. Ich habe sie nun seit Anfang Januar im Test und wollte meine Erfahrungen damit teilen.

Lieferumfang: 1 Edelstahlkapsel, 2 Dichtungsringe und 1 Kaffeeprobe (zur Bestimmung des Mahlgrades)
Preis: 37,95 € via Avocadostore.de oder 36,90 € via Amazon*

Getestet mit: Citiz&milk Titan von Krups (gekauft 2012)

Meine Erfahrung damit:
Den richtigen Kaffee zu finden und dann noch die korrekte Menge und Pressstärke, war eine kleine Herausforderung. Ich hatte drei verschiedene Kaffees zuhause und alle brachten mir nur Wasser, an dem Mal eine Bohne vorbeigelaufen ist, zumindest beim Lungo. Der Espresso ging, war aber auch nicht wirklich die Krönung der Dinge. Schließlich probierte ich mein Glück mit dem Lavazza Espresso und traf für meinen Geschmack voll ins Schwarze. Sowohl Espresso als auch Lungo schmeckten mir damit und hatten eine gute Crema.

Ich bewahre meinen Kaffee zum Frischhalten in einer Vorratsdose mit Dichtungsgummi auf. Für einen Kaffee nutze ich die Kapsel als Löffel, um den Kaffee direkt dort hinein zu schaufeln, anschließend drücke ich den Kaffee am Dosenrand an und streiche den Überschuss von der Kapsel ab. In der Nespresso muss man dann etwas mehr Kraft anwenden als man gewöhnt ist, um das Kapselfach zu schließen. Die Kapsel gibt nicht nach, wie die aus Plastik und Aluminium. Das war anfänglich etwas gruselig. Beim ersten Mal dachte ich: „Jetzt ist die Maschine kaputt.“ Nach dem Brühen spüle ich die geschlossene Kapsel kurz unter kaltem Wasser ab (sie ist sonst sehr heiß) und entsorge den Kaffeesatz in den Biomüll und spüle die Kapsel nochmal aus. Dann ist sie für den nächsten Einsatz bereit und hat keinen Plastik-/Alumüll produziert. Seit ich die Kapsel habe, ist das meine Lieblingsmethode, um Kaffee zuzubereiten. Inzwischen bin ich durch die Routine auch recht schnell damit geworden.

Wie kocht ihr euren Kaffee? Verwendet ihr Kapseln oder nutzt ihr eine andere Methode, Kaffee zuzubereiten?

Viele Grüße
Tine

Disclaimer: mit * markierte Links sind Affiliate-Links an denen ich einen kleinen Prozentsatz beim Kauf verdiene.

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Vegane Linsensuppe mit Kartoffeln und Möhren

Hallo ihr lieben,

Suppen sind meine absoluten Winterfavoriten. So ziemlich jede Woche gibt es irgendeine Art Suppe, ich koche dann einen großen Topf und fülle einen Teil in Gläser, um auch später noch etwas davon zu haben. Heute zeige ich euch meine liebste Linsensuppe. Sie geht schnell und ist fettarm und wunderbar herzhaft.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Solltet ihr das Rezept nachkochen, taggt mich doch auf Instagram (@misskaoru) oder Twitter (@NightfallBeauty)

Viele Grüße
Tine

 

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Vegane Linsensuppe mit Kartoffeln und Möhren
fettarm, vegan, herzhaft
Menüart Hauptgerichte, Suppen
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 10 Min
Kochzeit 20-30 Min
Portionen
Teller
Zutaten
Menüart Hauptgerichte, Suppen
Küchenstil Vegan
Vorbereitung 10 Min
Kochzeit 20-30 Min
Portionen
Teller
Zutaten
Anleitungen
  1. Die Linsen laut Anleitung vorbereiten (die Berglinsen habe ich 4 Stunden in Wasser eingeweicht)
  2. Das Gemüse in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebel in etwas Wasser im Topf anschwitzen und anschließend die Brühe hinzugeben.
  4. Die Flüssigkeit zum Kochen bringen und anschließend Linsen, Kartoffeln und Möhren hinzugeben.
  5. Alles köcheln lassen, bis die Zutaten die gewünschte Konsistenz erreicht haben.
  6. 1 TL Kurkuma und etwa 1 EL Pertersilie hinzugeben.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. OPTIONAL: Wer möchte kann auch noch einen Schuss pflanzliche Sahne oder Kokosmilch hinzu geben (dann ist die Suppe aber weniger fettarm)
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Aufgebraucht Januar 2018 #Abgeliebt

Hallo ihr lieben,

heute gibt es mal wieder einen #Abgeliebt-Post. Hier zeige ich euch, was ich im Januar aufgebraucht habe.


Duschen und Körperpflege:
Treacle Moon Wild Cherry Magic Körperpeeling – Ich mag den Geruch sehr, aber der Peelingeffekt mit der Creme ist nicht unbedingt mein Fall. Habe davon noch eine Tube, die ich zu Weihnachten bekommen habe, danach wird das Produkt nicht mehr nachgekauft.
Go&Home Shave and Condition – Ein kleines Pröbchen, das ich jetzt endlich mal aufbrauchen wollte. Ich benutze zum Rasieren lieber Seife oder Duschgel.
Treacle Moon Warm Cinnamon Nights Duschcreme – Ich mag den Geruch sehr, leider enthält das Produkt Mikroplastik und wird daher nicht mehr nachgekauft.
Alverde Lemon Love Schaumbad – Mochte ich wirklich gern. Wird eventuell nochmal gekauft.
Treacle Moon Spiced Plum Custard Duschcreme – DER DUFT!!!! Habe ich zum Glück nochmal in einer Bodylotion, da auch dieses Duschgel Mikroplastik enthält.
Alverde Pflegedusche Bio-Granatapfel Bio-Ingwer – fand ich super, wird nochmal gekauft, wenn mein Duschgel aufgebraucht ist.
CD Deo Wasserlilie – Der Duft ist super, ich komme nur mit Rollern nicht soooo gut klar, wird als Spray nochmal gekauft.


Dekorative Kosmetik:
Milani Baked Blush Luminoso – Die Blushliebe der letzten Monate. Habe leider noch einen ähnlichen Blush. Wenn der aufgebraucht ist, wird Luminoso nachgekauft. Die Farbe und der Schimmer sind absolut göttlich.
Nars Sheer Glow Foundation – Ich hatte davon zwei Farben Punjab und Siberia. Ich habe beide immer gemischt und jetzt zum Schluss beide in eine Flasche gefüllt. Werde ich nicht nachkaufen, da Nars zu Estée Lauder gehört, welche Tierversuche durchführen.
Pixi by Petra Colour Correcting Powder Foundation – Meine Puderliebe. Wird definitiv nachgekauft, wenn ich mein anderes Puder aufgebraucht habe.
Color Pop Gloss Fairy Floss – Schöner Nude-Gloss, sieht aber bei mir nicht so gut aus. Ist mir daher leider gekippt. Den habe ich also nicht aufgebraucht.
Trend it up Camou Concealer – Mein Lieblingsconcealer, den ich bereits nachgekauft habe. Hier lohnt es sich, den Produktstopper zu entfernen, wenn man nichts mehr raus gekommt.


Gesichts- und Zahnpflege:
Lavera Zahnreme sensitive – habe ich bereits nachgekauft
Isana Clean and Care Milder Reinigungsschaum – Leider bekomme ich den CD Reinigungsschaum aktuell nirgends und benutze daher gerade den von Isana, den ich auch soweit gut finde.

So langsam brauche ich die letzten Produkte auf, die ich vor meiner Crueltyfree-Zeit gekauft habe. Es sind nur noch ein paar Produkte in Dekorativer Kosmetik. Die letzte Creme, die ich noch hatte, habe ich gestern an meine Schwester weitergegeben. Es wird langsam.

Viele Grüße

Tine

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No Spend Challenge 2018 – Resultate

Hallo ihr lieben,

da ist der Januar schon wieder verflogen. Meine No spend Challenge lief wirklich gut. Man merkt gar nicht, wie sehr sich Kleinigkeiten läppern können, wenn man sich das nicht aufschreibt oder irgendein System hat, um seine Ausgaben im Blick zu behalten.

Ausgaben 3. Kalenderwoche
Lebensmittel: 22,95€
Drogerie: 7,65€
GESAMT: 30,60€

Ausgaben 4. Kalenderwoche
Lebensmittel: 16,99€
Tanken: 15,01€
GESAMT: 32,00€

Ausgaben 5. Kalenderwoche (bis 31.01.)
Lebensmittel: 7,50€
Café-Besuch: 10,00€
GESAMT: 17,50€

GESAMTERGEBNISSE JANUAR
Lebensmittel: 103,49€
Drogerie: 20,70€
Tanken: 55,02€
Geschenk: 36,81€
Café: 10,00€

Was nehme ich jetzt aus der Challenge mit?
Ich werde zukünftig deutlich bewusster mit meinem Geld umgehen, es zumindest versuchen. Das Aufschreiben werde ich beibehalten. Das hat mir wirklich geholfen, auch meine Budgets mal wirklich zu überprüfen, was so Pi-Mal-Daumen immer nicht ganz so einfach ist. Außerdem habe ich mir überlegt, mein Haushaltsgeld am Anfang des Monats in bar abzuheben und in eine Haushaltskasse zu legen. So kann man seine Ausgaben in meinen Augen besser im Blick behalten. Wenn das Geld zur Mitte des Monats aufgebraucht ist, muss man sich nicht fragen, warum, weil man sich alles genau aufgeschrieben hat.

Manchmal braucht man einfach einen Impuls, der einen wachrüttelt. Ich dachte eigentlich, dass ich inzwischen ganz gut mit Geld umgehen kann, aber diese Challenge hat mir gezeigt, dass ich noch immer sehr viel Geld für irgendwelche Kinkerlitzchen ausgebe. Impulskäufe haben sich diesen Monat sehr in Grenzen gehalten (bis auf die Glasfeile und das Nagelöl – Cristine von SimplyNailogical hat mich angefixt – habe ich nur Produkte gekauft, die ich BRAUCHTE).

Ich habe auch erstaunlicherweise weniger Lebensmittel weggeworfen. Gerade die 4. Kalenderwoche war extrem. Ich hatte noch frisches Gemüse aus der 3. Woche übrig und habe das hauptsächlich in Kombination mit Reis/Nudeln und Bohnen/Linsen gekocht.

Durch die Challenge habe ich Einsparungspotentiale erkannt. Sie hat mir wirklich geholfen, ohne mich großartig einzuschränken.

Es war sogar am 31. noch ein Café-Besuch drin :)

Hier sind nochmal alle Posts zu dem Thema:
Challenge Anfangspost
Zwischenupdate nach der 2. KW

Viele Grüße
Tine

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Umdenken im Kleiderschrank #Konsumgedanken

Hallo ihr lieben,

letztes Jahr habe ich den Inhalt meines Kleiderschranks halbiert und viel Kleidung gespendet, die noch in Ordnung war, aber nicht mehr von mir getragen wurde. Es war ein Prozess der Befreiung von Kleidung, die mir nicht mehr gefällt, die nicht mehr meinem Stil entspricht oder die einfach nicht oft genug genutzt wurde und somit in bessere Hände kommen sollte. Ein positiver Zusatzeffekt dieses Prozesses war die mentale Klarheit, die es mit sich brachte, nur Kleidung zu besitzen, die man auch wirklich trägt. Ich habe aufgehört, ständig neue Klamotten kaufen zu wollen und trage Kleidung, in der ich mich wohl fühle und die ich mag. Mein Kleiderschrank ist bei weitem nicht da, wo ich hin will, weil die meiste Kleidung noch von Fast Fashion Stores wie H&M ist, aber es würde absolut dem Zweck widersprechen, jetzt alles wegzuschmeißen und durch ethisch gefertigte Kleidung zu ersetzen. Erstens habe ich nicht das Geld dafür und zweitens ist das in meinen Augen pure Verschwendung. Ich werde die Kleidung erst entsorgen, wenn sie nicht mehr gut ist und dann werde ich sie durch ethischere und nachhaltigere Kleidung ersetzen.

Was ich aber tun werde, ist dieses Jahr im ersten Quartal nochmal auszusortieren und zu spenden. Dazu drehe ich alle Kleiderbügel so rum, dass die offene Seite nach vorn zeigt. Ist ein Kleidungsstück getragen und frisch gewaschen, hänge ich es mit dem Bügel richtig herum in den Schrank. So kann ich Ende März / Anfang April prüfen, was ich getragen habe und was nicht. Mir geht es hier lediglich um Oberteile. Meine Hosen habe ich so weit aussortiert, dass ich nur noch die besitze, die ich auch trage. Bei Oberteilen habe ich noch immer das Gefühl, zu viel zu haben.

Wir leben in einer Welt, die immer mehr und mehr will und das zum günstigsten Preis, egal unter welchen Bedingungen. Irgendwann wird Kleidung so billig, dass es uns egal ist, ob wir sie nach ein paar Mal Tragen entsorgen oder ob sie nach ein paar Mal Tragen auseinanderfällt. Quantität vor Qualität. Alles muss billig sein, man muss immer das Neuste haben, was gerade im Trend liegt.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr stößt mich Fast Fashion ab. Mein Kleiderschrank vor vier Jahren war das beste Beispiel dafür. Schnell zu Primark gerannt, viele Dinge für wenig Geld gekauft und dann nur die Hälfte getragen. War ja nicht so schlimm, hat ja nicht viel gekostet. Von den Klamotten habe ich heute nichts mehr. Entweder sind sie in der Spendenkiste gelandet oder eben nach kurzer Tragedauer auseinander gefallen. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Absicht. Kleidung soll nicht lange halten. Langlebige Kleidung sorgt ja nicht für weiteren Konsum. Man endet in einer Spirale, aus Wegschmeißen und Neukaufen.

Diese Spirale habe ich in meinen Augen nun durchbrochen, meinen Konsum um 180 Grad gedreht, meine Prioritäten anderweitig gesetzt. Das ist nichts, was über Nacht passiert. Soetwas braucht Zeit, doch jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Anfang ist: Beschäftige dich mit dem Thema. Und dann entscheide, was du mit dem Wissen machst.

Hilfreiche Links zu dem Thema:
Deutsche Kleiderstiftung (Hier gehen alle meine Kleiderspenden hin, da mir diese Organisation persönlich am meisten zusagt)
The True Cost auf Netflix (wirklich gute Dokumentation zum Thema Fast Fashion)
Sweatshop by Aftenposten (Miniserie in der Blogger mit Sweatshop-Arbeitern reden und lernen wie ihre Kleidung wirklich gefertigt wird)

Viele Grüße

Tine

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No spend Challenge 2018 – Zwischenupdate nach der 2. KW

Hallo ihr lieben,

ich muss echt sagen, es läuft ganz gut mit meiner Challenge. Ich habe mir ein „Haushaltsbuch“ angelegt und dort alle Ausgaben erfasst, die nicht automatisch jeden Monat bezahlt werden, dementsprechend also alle variablen Kosten. Ich habe eine Seite pro Woche angelegt und schreibe täglich auf, wie viel ich wofür ausgegeben habe. Normalerweise achte ich nicht so sehr darauf. Jetzt, durch die bewusste Beschäftigung mit dem Thema, überlege ich viel öfter, ob ich etwas brauche oder nicht. Durch das Aufschreiben habe ich einen guten Überblick, was ich in der Woche ausgebe. Gerade bei Lebensmitteln hatte ich irgendwie nie so wirklich Überblick. Ich hatte mir zwar ein Budget gesetzt, aber nie richtig kontrolliert, ob ich das auch einhalte.

In der ersten Kalenderwoche hatte ich folgende Ausgaben:
Lebensmittel 22,79€
Tanken 20,01€
Medikamente (hatte eine fette Erkältung) 11,14€
Drogerie (Zahnpasta und Mundwasser) 3,95€
GESAMT: 57,89€

Sonst habe ich im Schnitt 35€ Haushaltsgeld pro Woche. Also bin ich weit drunter, denn Medikamente und Tanken sind bei mir keine wöchentlichen Ausgaben. Ich habe mich auch nicht großartig eingeschränkt und war wirklich positiv überrascht über die Lebensmittelkosten. Ich habe aber bewusst kaum Süßkram oder Knabbereien gekauft.

Zweite Kalenderwoche:
Lebensmittel 33,26€
Drogerie (Neue Nagelfeile + Nagelöl + Geschirrspültabs) 9,10€
Geburtstagsgeschenk 36,81€
Tanken 20€
GESAMT: 88,18€

Die zweite Kalenderwoche holte so ein bisschen das wieder raus, was ich in der ersten bei Lebensmitteln gespart hatte. Ich musste aber auch einige Vorräte wieder auffüllen (allen voran TK-Obst, welches ich gern über mein Porridge gebe), dennoch bin ich im 35€-Rahmen geblieben und das passt. Klar gibt es Optimierungsbedarf, aber ich finde, es läuft ganz gut.

Viele Grüße

Tine

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No spend Challenge – Januar 2018

Hallo ihr lieben,

Januar ist jedes Jahr ein harter Monat: Versicherungen, Steuern, Jahresverbrauchsabrechnung und andere jährliche Abbuchungen fallen meist in den Januar. Das macht den ersten Monat des Jahres zu einem Monat mit einem knappen Budget für mich.

Aus diesem Grund habe ich mir eine kleine Challenge auferlegt: kein Geld für Dinge ausgeben, die ich nicht WIRKLICH brauche.

Warum das Ganze? Ich brauche einfach mal wieder einen Monat in dem ich wieder verstärkt über Konsum nachdenken kann und der Januar bietet sich aufgrund der Finanzsituation am Jahresbeginn eben an. Ich mache diesen Post, um mich selbst zur Rechenschaft zu ziehen und werde zwischendurch und am Ende eine Meldung machen, wie es gelaufen ist.

Erlaubt sind:
– Lebensmittel (offensichtlich, hier habe ich ein festes Budget, welches ich nur selten überschreite)
– Dinge, die ersetzt werden müssen (Produkte, die man aufgebraucht hat und von denen man nicht noch Backups hat)
– Benzin
– Laufende Kosten, die ich eh jeden Monat habe (Spotify, Netflix, Sport, etc)

Nicht erlaubt sind:
– Kosmetik, die ich nicht brauche
– Klamotten
– Schuhe
– Schmuck
– Schnickschnack für die Wohnung
– Restaurantbesuche (die sind bei mir eh selten)

Im Prinzip heißt es im Januar also wirtschaftlich ausgedrückt: Fixkostendeckung mit minimalen variablen Kosten. Wir werden sehen, wie das läuft. Ich bin selbst sehr gespannt, weil ich das ewig nicht gemacht habe. Zuletzt habe ich mir diese Challenge meines Erachtens nach auferlegt, als ich in meine Wohnung gezogen bin. Das ist auch schon wieder 5 Jahre her.

Habt ihr soetwas schonmal gemacht? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Tine

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Weihnachten ohne Gans etc – Vegane Weihnachten

„Zu Weihnachten keine Gans oder kein Wild oder kein Frikassee mehr? Auf was willst du denn noch alles verzichten? Das ist doch kein Leben.“

So ähnlich klingt es gerade zu Weihnachten bei meiner Familie zuhause. Obwohl meine Familie zum größten Teil meine Lebensentscheidung akzeptiert hat und unterstützt, sind gerade Familienfeste wie Weihnachten auch nach zweieinhalb Jahren immernoch ein Thema. Es ist mein drittes veganes Weihnachtsfest und so langsam spielt sich die Routine ein. Ich koche an Weihnachten eben für mich selbst und teile, wenn jemand kosten möchte. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, einen veganen Weihnachtstag bei meiner Familie durchzusetzen. Da meine Großeltern beide über 70 sind, zwar probieren, aber eben trotzdem traditionell sind, wird das auch höchstwahrscheinlich nicht passieren. Sie sind auch die, die am meisten Probleme mit meinem Lebensstil haben. Sie kritisieren jedoch nur selten und lassen mich meine Entscheidungen selbst treffen, doch sie denken, dass ich im Leben etwas verpasse, wenn ich kein Fleisch esse und gerade an Weihnachten kommt das immer wieder hoch. Hier prallen eben komplett unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander.

Traditionell gibt es zu Heiligabend bei uns Frikassee. Das ist schon so, seit ich mich erinnern kann. Frikassee ist etwas, dass es bei uns nur zu Weihnachten gibt und dadurch hat es einen bestimmten Zauber. Wir kochen das auch über das Jahr verteilt gar nicht. Einmal ist es bisher vorgekommen, dass wir für meinen Schwager Frikassee gekocht haben, als er Geburtstag hatte. Sonst ist das ein absolutes Weihnachtsding. Das ist auch etwas, auf das ich an Weihnachten absolut nicht verzichten wollte. Im ersten Jahr bin ich ziemlich kläglich an meinem Versuch gescheitert. Es war gut, aber es war nicht so, wie es sein musste, nicht so, wie Opa es kocht. Ich hatte mir eben nur ein Rezept aus dem Internet gesucht. Es war eine Umstellung und eine Herausforderung. In zweiten Jahr habe ich mir Opas Rezept geben lassen und es kurzer Hand veganisiert und es war gar nicht so schwer. Es schmeckte so, wie es schmecken sollte. Kindheitserinnerungen. So musste das sein. Warum sollte ich das Rad neu erfinden, wenn nur wenige Bestandteile tierisch und so leicht zu ersetzen waren? Frikassee ist und bleibt ein Bestandteil von Weihnachten.

Die restlichen Gerichte entscheidet Opa – unser Weihnachtskoch – immer erst kurz vor Weihnachten. Ich passe mich dann an und stimme meine Gerichte auf die Beilagen ab. Die Füllung der Gans (die wir eigentlich so jedes zweite Jahr haben) ist absolut außen vor, aber für gewöhnlich gibt es noch einiges, was eben keine tierischen Bestandteile hat.

Dieses Jahr hatte ich am ersten Feiertag Kasseler von Meetlyke und die Beilagen, die die anderen auch hatten. Dazu habe ich mir eine vegane Bratensoße gemacht. Eigentlich gab es Rotkohl zur Gans aber Oma hatte noch eine Dose Sauerkraut, die viel besser zu meinem Kasseler passte.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich etwas kreativer. Zusätzlich zu Rotkohl und Sauerkraut vom Vortag gab es gefüllten Blätterteig. Diesen habe ich mit Linsen, Möhren, Champignons und Zwiebeln gefüllt. Es war ein eher experimentelles Gericht, das ich so noch nie gemacht hatte und auch ohne großes Rezept zusammengeschmissen habe. Durch die Linsen war es reichlich mächtig, sodass ich im Prinzip den Kartoffelkloß getrost hätte weglassen können, aber Weihnachten ist eben noch ein Lernprozess.

Weihnachten ist und bleibt ein Fest der Familie für mich. Da ist mir auch egal, ob ich für mich selbst kochen muss, weil sich meine ganze Familie omnivor ernährt. Mir ist es wichtiger, mit meiner Familie zusammen zu sein und zusammen zu essen, als das zu essen, was alle anderen haben. Wenn ich dann etwas mehr Aufwand habe, dann ist das eben so. Ich genieße diese besinnliche Zeit mit meiner Familie sehr und bin immer wieder froh, in so einer engen Familienbande aufgewachsen zu sein, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

Ich hoffe, ihr hattet auch eine frohe Weihnacht,
eure Tine

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