Abendroutine #Getunreadywithme

Hallo ihr lieben,

in letzter Zeit hat sich bei mir abends eine bestimmte Abendroutine eingespielt, die ich einfach mal mit euch teilen wollte.

Den Anfang macht mein geliebter CD Reinigungsschaum, den ich bereits mehrfach erwähnt habe. Damit bekomme ich mein komlettes Makeup vom Gesicht und auch mit Mascara und Augenbrauen hat dieses Produkt kein Problem. Mein Gesicht fühlt sich danach frisch und sauber an, ohne zu spannen. Ich benutze 3 bis 4 Pumpstöße für mein ganzes Gesicht.

Anschließend nutze ich das Serum mit Olive von Naturschön. Ich verteile 2 bis 3 Pumpstöße auf meinen Händen und presse das Produkt dann sanft mit den Händen ins Gesicht. Während das Serum einzieht, mache ich mir meist einen Tee. Aktuell liebe ich den Sweet Dreams Tee von Cupper. Er enthält Kamille, Zitronenmelisse und Lavendel und beruhigt mich nach einem langen anstrengenden Tag.

Die Ziehzeit des Tees überbrücke ich mit der Gesichtscreme Olive von Naturschön. Die Creme ist reichhaltig und pflegend, ohne zu fettig zu sein. Ich habe diese beiden Produkte von Naturschön echt lieben gelernt. Auch finde ich super, dass sie in Glasverpackungen kommen. Sie hatten mich deswegen im Laden auch angesprochen. Beide Produkte riechen sehr natürlich, also wer auf starke Duftstoffe steht, wird hier enttäuscht. Ich mag den Geruch jedoch sehr.

Anschließend mache ich meine Nägel. Das ist eher eine neuere Entwicklung. Zur Zeit trage ich wieder mehr Nagellack und so gehört das Nägellackieren (beinahe jeden Abend, weil auf meinen Nägeln nichts hält) nun eben dazu. Abgerundet wird die Maniküre dann mit einer pflegenden Handcreme. Da habe ich keinen wirklichen Favoriten. Aktuell nutze ich Ginko Secrets von Rituals.

Sind die Nägel durchgetrocknet, flechte ich meine Haare, werfe mich in bequeme Klamotten und trinke meinen Tee zu einem guten Buch oder einer Serie.

Wie lasst ihr eure Abende ausklingen? Habt ihr eine Routine? Ich würde mich sehr über Kommentare dazu freuen.

Viele Grüße

Tine

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Umdenken im Kleiderschrank #Konsumgedanken

Hallo ihr lieben,

letztes Jahr habe ich den Inhalt meines Kleiderschranks halbiert und viel Kleidung gespendet, die noch in Ordnung war, aber nicht mehr von mir getragen wurde. Es war ein Prozess der Befreiung von Kleidung, die mir nicht mehr gefällt, die nicht mehr meinem Stil entspricht oder die einfach nicht oft genug genutzt wurde und somit in bessere Hände kommen sollte. Ein positiver Zusatzeffekt dieses Prozesses war die mentale Klarheit, die es mit sich brachte, nur Kleidung zu besitzen, die man auch wirklich trägt. Ich habe aufgehört, ständig neue Klamotten kaufen zu wollen und trage Kleidung, in der ich mich wohl fühle und die ich mag. Mein Kleiderschrank ist bei weitem nicht da, wo ich hin will, weil die meiste Kleidung noch von Fast Fashion Stores wie H&M ist, aber es würde absolut dem Zweck widersprechen, jetzt alles wegzuschmeißen und durch ethisch gefertigte Kleidung zu ersetzen. Erstens habe ich nicht das Geld dafür und zweitens ist das in meinen Augen pure Verschwendung. Ich werde die Kleidung erst entsorgen, wenn sie nicht mehr gut ist und dann werde ich sie durch ethischere und nachhaltigere Kleidung ersetzen.

Was ich aber tun werde, ist dieses Jahr im ersten Quartal nochmal auszusortieren und zu spenden. Dazu drehe ich alle Kleiderbügel so rum, dass die offene Seite nach vorn zeigt. Ist ein Kleidungsstück getragen und frisch gewaschen, hänge ich es mit dem Bügel richtig herum in den Schrank. So kann ich Ende März / Anfang April prüfen, was ich getragen habe und was nicht. Mir geht es hier lediglich um Oberteile. Meine Hosen habe ich so weit aussortiert, dass ich nur noch die besitze, die ich auch trage. Bei Oberteilen habe ich noch immer das Gefühl, zu viel zu haben.

Wir leben in einer Welt, die immer mehr und mehr will und das zum günstigsten Preis, egal unter welchen Bedingungen. Irgendwann wird Kleidung so billig, dass es uns egal ist, ob wir sie nach ein paar Mal Tragen entsorgen oder ob sie nach ein paar Mal Tragen auseinanderfällt. Quantität vor Qualität. Alles muss billig sein, man muss immer das Neuste haben, was gerade im Trend liegt.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr stößt mich Fast Fashion ab. Mein Kleiderschrank vor vier Jahren war das beste Beispiel dafür. Schnell zu Primark gerannt, viele Dinge für wenig Geld gekauft und dann nur die Hälfte getragen. War ja nicht so schlimm, hat ja nicht viel gekostet. Von den Klamotten habe ich heute nichts mehr. Entweder sind sie in der Spendenkiste gelandet oder eben nach kurzer Tragedauer auseinander gefallen. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Absicht. Kleidung soll nicht lange halten. Langlebige Kleidung sorgt ja nicht für weiteren Konsum. Man endet in einer Spirale, aus Wegschmeißen und Neukaufen.

Diese Spirale habe ich in meinen Augen nun durchbrochen, meinen Konsum um 180 Grad gedreht, meine Prioritäten anderweitig gesetzt. Das ist nichts, was über Nacht passiert. Soetwas braucht Zeit, doch jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Anfang ist: Beschäftige dich mit dem Thema. Und dann entscheide, was du mit dem Wissen machst.

Hilfreiche Links zu dem Thema:
Deutsche Kleiderstiftung (Hier gehen alle meine Kleiderspenden hin, da mir diese Organisation persönlich am meisten zusagt)
The True Cost auf Netflix (wirklich gute Dokumentation zum Thema Fast Fashion)
Sweatshop by Aftenposten (Miniserie in der Blogger mit Sweatshop-Arbeitern reden und lernen wie ihre Kleidung wirklich gefertigt wird)

Viele Grüße

Tine

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No spend Challenge 2018 – Zwischenupdate nach der 2. KW

Hallo ihr lieben,

ich muss echt sagen, es läuft ganz gut mit meiner Challenge. Ich habe mir ein „Haushaltsbuch“ angelegt und dort alle Ausgaben erfasst, die nicht automatisch jeden Monat bezahlt werden, dementsprechend also alle variablen Kosten. Ich habe eine Seite pro Woche angelegt und schreibe täglich auf, wie viel ich wofür ausgegeben habe. Normalerweise achte ich nicht so sehr darauf. Jetzt, durch die bewusste Beschäftigung mit dem Thema, überlege ich viel öfter, ob ich etwas brauche oder nicht. Durch das Aufschreiben habe ich einen guten Überblick, was ich in der Woche ausgebe. Gerade bei Lebensmitteln hatte ich irgendwie nie so wirklich Überblick. Ich hatte mir zwar ein Budget gesetzt, aber nie richtig kontrolliert, ob ich das auch einhalte.

In der ersten Kalenderwoche hatte ich folgende Ausgaben:
Lebensmittel 22,79€
Tanken 20,01€
Medikamente (hatte eine fette Erkältung) 11,14€
Drogerie (Zahnpasta und Mundwasser) 3,95€
GESAMT: 57,89€

Sonst habe ich im Schnitt 35€ Haushaltsgeld pro Woche. Also bin ich weit drunter, denn Medikamente und Tanken sind bei mir keine wöchentlichen Ausgaben. Ich habe mich auch nicht großartig eingeschränkt und war wirklich positiv überrascht über die Lebensmittelkosten. Ich habe aber bewusst kaum Süßkram oder Knabbereien gekauft.

Zweite Kalenderwoche:
Lebensmittel 33,26€
Drogerie (Neue Nagelfeile + Nagelöl + Geschirrspültabs) 9,10€
Geburtstagsgeschenk 36,81€
Tanken 20€
GESAMT: 88,18€

Die zweite Kalenderwoche holte so ein bisschen das wieder raus, was ich in der ersten bei Lebensmitteln gespart hatte. Ich musste aber auch einige Vorräte wieder auffüllen (allen voran TK-Obst, welches ich gern über mein Porridge gebe), dennoch bin ich im 35€-Rahmen geblieben und das passt. Klar gibt es Optimierungsbedarf, aber ich finde, es läuft ganz gut.

Viele Grüße

Tine

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